Alles neu macht der Mai

Hey ihr Lieben!

Wie ihr sehen könnt, hat sich hier optisch ein bisschen was verändert. Denn nachdem ich einen neuen, größeren Bildschirm hatte, mochte ich mein altes Design irgendwie so gar nicht mehr leiden. Alles war viel zu dunkel und grau und klein und lahm. Also musste etwas neues, helleres her.

Bildschirmfoto 2016-05-26 um 18.09.51

Das obige Theme hat mir viele Jahre treue Dienste geleistet und ich war ein bisschen traurig mich jetzt umorientieren zu müssen, aber das neue Design bietet ein bisschen mehr Freiheiten. Naja, zumindest für eine Freeware. Nach meinem Studium werde ich mich dann vielleicht mal ums Selbst-Hosten des Blogs kümmern. Aber bis dahin bleibt es jetzt so. (Vielleicht mit ein paar kleinen Änderungen, aber das kennt ihr ja schon von mir. ;) )

Ich bin ganz zufrieden. Das Grau mit dem Altrosa kombiniert hatte ich schon länger für meinen Blog angedacht und auch das neue Logo gefällt mir gut. Außerdem ist alles recht hell, reduziert und ein bisschen größer. Das gibt auch den Bildern mehr Raum richtig zur Geltung zu kommen. So macht das Bloggen wieder mehr Spaß. Und ich hoffe ich finde in den nächsten Tagen ein bisschen Zeit mal wieder einen Eintrag zu verfassen. :)

Wie gefällt es euch denn? Lob oder Kritik gerne in die Kommentare!

Sew long,

Anni

Kreatives Zen

Selbstgenähte Stiftemappe mit Reißverschluss

Hey ihr Lieben!

Ich muss euch was gestehen: Manchmal werde ich wütend. Über kleine oder große Ungerechtigkeiten, Dinge, die nicht so laufen wie geplant, Absagen, Zurückweisungen und andere blöde Sachen, die zum Leben nun mal irgendwie dazu gehören. Und gerade als Schüler oder Student muss man ja doch hin und wieder einfach unglaublich ungerechte Bewertungen hinnehmen. Dann müssen meistens meine Freunde herhalten um sich anzuhören wie ungerecht die Welt doch ist und mich wieder ein bisschen aufzumuntern. Manchmal ist das super, manchmal klappt das allerdings nur so mäßig. Denn mit anderen ausführlich zu besprechen warum genau jetzt alles so blöde ist, bewirkt häufig nur, dass ich mich noch mehr hineinsteigere in dieses Unfair-behandelt-fühlen. (Warum das so ist und was man dagegen tun kann, dazu habe ich übrigens diesen TED-Talk gesehen.)

Dann hilft nur das Ganze zu vergessen und sich auf etwas anderes zu konzentrieren. Das ist natürlich recht schwierig. Aber eine Sache, die bei mir ganz gut hilft, ist das Kreativ-werden. Eine Kleinigkeit nähen, ein kleines Doodle zeichnen oder Ähnliches und mich dann daran erfreuen, dass ich gerade etwas erschaffen habe. Etwas, das vorher noch nicht da war.

Kleine Reißverschlusstasche als Stiftemappe

Genau aus so einer Situation heraus ist auch diese kleine Tasche entstanden. Eine neue Federmappe für die Uni. Als sie fertig war ging’s mir schon ein kleines bisschen besser.

Was mir sonst noch hilft mit den Ungerechtigkeiten dieser Welt fertig zu werden:

  • meine Gedanken aufschreiben. Dabei kann ich sie ordnen und sie müssen nicht mehr dauerhaft in meinem Kopf herumkreisen.
  • mich ablenken: etwas Schönes mit Freunden unternehmen, in die Geschichte eines richtig guten Buches abtauchen,…
  • laut singen und tanzen.
  • mir zu sagen: „Karma wird’s schon richten.“ Ja, ich glaube an’s Karma! Ganz fest!
  • naja und dann versuche ich mich noch auf die positiven Dinge des Alltags zu konzentrieren. Und auf alles, was ich schon so erreicht habe. Ja, das vor allem! Schließlich darf ich ganz offiziell Flugzeuge fliegen. Wer kann das schon von sich sagen? ;)

Und was hilft euch so?

Sew long,

Anni

Organize Your Life – Filofaxing

Filofax Saffiano Gold A5 Wochenansicht DIY selbstgestaltet

Filofax Saffiano Gold A5

Hey ihr Lieben!

Ich habe euch ja letzte Woche versprochen, euch einen kleinen Einblick in meinen Filofax zu gewähren und euch zu zeigen, wie ich mich selbst organisiere. Und heute ist es soweit. Yayyyy!! :)

what you do today can improve all your tomorrows

Nachdem ich dem Bullet Journal abgeschworen hatte, begann ich zunächst mir selbst einen Kalender zu basteln. Auch um der Kreativität wieder mehr Raum zu geben, indem ich eigene Seiten gestaltete. Ich stellte dann aber relativ schnell fest, dass das ein relativ aufwändiges Projekt ist und dass ich auch in einem selbstgebastelten Planer keine Flexibilität hätte, um Listen einzufügen. Deshalb begann ich mich mit dem Filofax zu befassen. Im Netz gibt es eine Million Seiten mit Inspiration und unterschiedlichen Listen und wenn man auf Pinterest „Filofax“ eingibt, kann man leicht ein paar Stunden mit dem Bilder gucken verbringen. Ich hab dann dort auch direkt eine eigene Liste angelegt, die Free Printables und diverse Ideen zur Gestaltung enthält.

Filofax Saffiano Gold A5 Wochenansicht DIY selbstgestaltet

Naja, und dann war ich angefixt: Ich wollte einen Filofax. Die Frage war jetzt allerdings: einen original Filofax? Oder einen von einer anderen Marke? Gerade in den Staaten (bzw. Kanada) gibt es ja diverse nachgemachte und extrem hübsche Systeme, wie z.B. von Kikki K, Webster’s Pages oder Ähnlichem. Allerdings sind dort die Versandkosten oft recht hoch. Außerdem muss man für sich entscheiden welche Größe der Planer haben soll. Für mich kam etwas kleineres als A5 nicht in Frage. Das bedeutet allerdings auch, dass ich einen relativ großen und schweren Planer mit mir herumschleppe. Das ist nicht jedermanns Sache.

Letztlich habe ich mir den Filofax Saffiano in Gold gekauft und bin bis heute sehr zufrieden mit meiner Entscheidung. Die Größe A5 ist außerdem optimal für mich, weil ich entschieden habe, die Seiten selbst zu gestalten. Ich habe mir meine verschiedenen Übersichten gezeichnet, als PDF eingescannt und dann auf DIN A5-Papier mit 100g/qm ausgedruckt.

Filofax A5 Wochenansicht auf einer Seite DIY Printable

Oben seht ihr meine Wochenansicht. Hier notiere ich mir Termine, die die Woche über anstehen. Außerdem betreibe ich „Colour Coding“, d.h. ich gebe unterschiedlichen Terminen unterschiedliche Farbmarkierungen. Alles, was mit Uni zu tun hat, wird z.B. mintgrün markiert.

Filofax Saffiano Gold A5 Monatsansicht auf 2 Seiten

Die Monatsübersicht für den Februar (mittlerweile ist sie vollgekritzelt mit Terminen). Auch hier setzt sich das Colour Coding fort.

Filofax A5 To-Do-List Bullet Journal

Meine To-Do-Liste hefte ich immer zur jeweiligen Woche ein. Ich nutze sie im Stil des Bullet Journaling. Das bedeutet an dieser Stelle, dass ich kleine Kästchen vor die Aufgaben male, die ich abhake, wenn die Aufgaben erledigt sind. Sollte ich eine Aufgabe auf einen anderen Tag verschieben, versehe ich sie mit einem Pfeil. Und wenn die Bearbeitung einer Aufgabe nicht mehr notwendig ist, dann wird sie durchgestrichen.

Filofax A5 Menüplan und To-Do-Liste

Für die Menüplanung habe ich mir eine eigene Liste gestaltet. Immer Donnerstags mache ich meinen Wocheneinkauf, deshalb startet mein Planer mit dem Freitag. Auch diese Liste hefte ich zur jeweiligen Woche. So vermeide ich zu oft einkaufen gehen zu müssen (denn, mal ehrlich, irgendwie kauft man doch immer mehr als man eigentlich wollte) und auch dass ich abends in der Küche stehe und keine Ahnung habe, was ich essen soll. Außerdem kann ich rechtzeitig Lunchpakete für’s Büro und für die Uni vorbereiten.

change your routine - motivation quote

Filofax A5 Bücherliste Tracker Books

Ein paar Sonderlisten habe ich auch eingeheftet. So notiere ich z.B. kurz und knackig welche Bücher ich wann fertig gelesen habe.

Filofax A5 Einlage Blogplaner

Einen Blogplaner habe ich mir ebenfalls gestaltet. Hier kann ich, wenn ich Lust habe, geplante Themen notieren, die Inhalte erfassen und abhaken, ob die Fotos bereits stehen. Meistens notiere ich allerdings nur einzelne Themen, über die ich zukünftig noch schreiben möchte.

Filofax Saffiano Gold A5 Klarsichthülle

Oben seht ihr das Inlet meines Filofax. Hier habe ich unterschiedliche Sticker, Post-Ist und Tabs dabei. In einer Klarsichthülle sind außerdem kleine Kärtchen und andere schöne Dinge verstaut.

Filofax A5 Wochenansicht DIY selbstgestaltet Woche auf einer Seite

Die Wochenpläne (aber auch die Monatsansichten) gestalte ich gerne mit ein bisschen Washi-Tape, Stempeln und eigener Schrift. Es gibt Leute, die ihre Planer richtig als Kunstwerke gestalten. Das wird mir persönlich allerdings zu unübersichtlich. Hauptsächlich soll er bei mir einen tatsächlichen Nutzen bewirken. Wenn es dann auch noch schön aussieht, freut mich das aber umso mehr.

Wenn ich euch jetzt mit meinem Filofax ein bisschen angesteckt habe, dann stelle ich euch auch gerne noch meine Printables als Download zur Verfügung. Allerdings bin ich kein gestalterisches Ass am PC. Guckt bitte selbst, ob die Vorlagen euren Ansprüchen genügen, oder ob ihr lieber andere Vorlagen nutzt (das Web ist voll davon). :)

Monatsplan Mo – Do

Monatsplan Fr – So

Monatsplan unbeschriftet

Wochenplan rechts

Wochenplan links

Menüplan rechts

Menüplan links

BlogPlanner

Beim Ausdrucken müsst ihr beachten, dass Format A5 eingestellt sein sollte und dass keine Anpassung an das Papier erfolgt, sondern ein 100%-Druck. Rechte und linke Seite habe ich unterschieden, weil die Lochung Platz braucht.

dreams don't work unless you do - motivation quote

Zum Jahresanfang habe ich übrigens noch andere tolle Planer entdeckt, die über den eigentlichen Kalender hinausgehen und Seiten zur Selbstreflektion beinhalten. Auch wenn sie für 2016 größtenteils nicht mehr erhältlich (oder für euch auch nicht mehr interessant) sind, kann man hier gute Ideen finden, um Seiten im Filofax zu gestalten. Dazu gehört z.B. „Ein guter Plan“. Mir gefällt die Achtsamkeits-Ampel, weil man sich ja häufig nicht die Zeit nimmt zu reflektieren, ob man genug getrunken hat oder sich genug bewegt hat. Zukünftig werde ich da bestimmt noch vieles in meinen Planer mit einbauen. :)

So und jetzt hoffe ich, dass ihr ein paar Anregungen für euch mitnehmen konntet und wünsche euch viel Spaß beim Planen!

Sew long,

Anni

Organize Your Life – Bullet Journaling

Stapel mit Kalender und Bullet Journal

Hey ihr Lieben!

Ich habe ja letztens versprochen euch Einblicke in meinen Filofax zu gewähren. Heute berichte ich allerdings erstmal über die Systeme, die ich davor genutzt habe, damit ihr versteht, warum ich den Filofax so super finde. Also falls ihr nur am Filofax interessiert seid, müsst ihr euch noch ein bisschen gedulden. Aber vielleicht interessiert euch der Rest ja auch. :)

Ich war schon immer ein bisschen Schreibwaren-verrückt und habe es bereits in der Schule geliebt mir hübsche Kalender und Stifte zu kaufen, im Unterricht die Seiten vollzukritzeln, wichtige Termine farbig hervorzuheben und Hausaufgaben zu notieren. Auch schöne Sprüche und kleine Zeichnungen fanden sich zwischen den Seiten.

Dann begann das Arbeitsleben und ich hatte plötzlich gar keine Zeit mehr schöne Sachen in meinen Kalender zu malen und viel Zeit mit der Terminplanung zu verbringen. Den Arbeitstag wollte ich auch nicht in meinem privaten Kalender festhalten und andere Termine hatte ich dann ja höchstens abends oder am Wochenende. Mein Kalender dezimierte sich also.

Snoopy-Kalender, Woche auf 2 Seiten DIN A5

Gleichzeitig wurden meine To-Do-Listen allerdings immer länger. Ich hatte meine eigene Wohnung, musste den Wocheneinkauf planen, die Wohnung putzen, Wäsche waschen, etc. Dafür flogen dann überall einzelne Zettel herum.

teneues-Kalender, Wochenplaner, Cool Diary

Auf die Idee To-Do-Listen und Termine in einem einzigen Planer unterzubringen kam ich wohl nicht erst, als ich 2013 das erste Mal vom Bullet Journaling hörte. Doch das System faszinierte und überzeugte mich. Vor allem, weil es so einfach war. Ich nahm also ein Notizbuch und einen Stift und begann mit der Planung.

Indexseite Bullet Journal

Mittlerweile gibt es ganze Bücher, die auf das System abgestimmt sind und z.B. diesen Blog als Inspiration für viel Kreativität bei der Umsetzung. Ich hielt es jedoch ganz praktisch und blieb bei dem Originalsystem.

Bullet Journal Monatsübersicht und Aufgaben

Auf einer Doppelseite plante ich die Termine für den Monat und Aufgaben, die anstanden.

Bullet Journal Speiseplan, Menüplan

Auf der folgenden Seite schrieb ich mir einen Menüplan mit den Mahlzeiten, die ich den Monat über so kochen und essen wollte.

Bullet Journal Tagesplanung, Termine, To-Dos

Auf den darauffolgenden Seiten schrieb ich jeden Tag eine Liste mit meinen Terminen und To-Dos.

Bullet Journal Sonderlisten

Und wenn ich eine extra Liste zu einem bestimmten Thema haben wollte, nahm ich dafür eine freie Seite und vermerkte sie im Index.

So weit so gut. Eine ganze Weile nutzte ich dieses System und war auch relativ überzeugt. Dann allerdings begann es mich zu stören, dass ich immer nur einen ganzen Monat im Voraus planen konnte. Denn ich wusste ja nicht, wieviele Seiten ich dazwischen für die Tagesplanung benötigen würde. Wir hatten Mai und es kam eine Einladung für den September ins Haus geflattert? Ich hatte keine Ahnung, wo ich das notieren sollte, ohne den Termin wieder zu vergessen. Das sogenannte „Future Logging“ fand bei mir nicht statt.

Bullet Journaling im Kalender, ABM a beautiful mess diary

Also schaffte ich mir erneut einen Kalender an. In den Tagesspalten notierte ich dann im Stil des Bullet Journaling meine Termine und To-Dos für den jeweiligen Tag. So konnte ich auch schon Wochen vorher festlegen an welchem Tag ich z.B. Fenster putzen wollte oder eine Einladung zu einer Feier notieren. Es gab sogar etwas Platz für die Menüplanung der Woche.

Hier hatte ich dann allerdings nach einer Weile das Problem, dass ich nur eine bestimmte Anzahl von To-Dos vermerken konnte. Irgendwann war einfach kein Platz mehr. Und die Suche nach dem perfekten Planer begann für mich erneut…

Wie ich letztlich beim Filofax landete und was es noch für tolle Planer gibt, erzähle ich euch nächste Woche. :)

Sew long,

Anni