Meine Leseliste 2017 und ein paar Empfehlungen zum Welttag des Buches

Bücherstapel 2017, Ken Follett, Cecelia Ahern und andere

Hey ihr Lieben!

Seid ihr auch solche Leseratten wie ich? Manche Leute müssen sich ja regelrecht zum Lesen zwingen, aber das war bei mir höchstens bei langweiliger Schullektüre der Fall. Sobald ein Buch spannend ist, blättere ich Seite um Seite und kann kaum wieder aufhören. Da wünsche ich mir dann meine Teenagerzeit zurück, als ich an den meisten Nachmittagen keine weiteren Verpflichtungen hatte und ungestört den neuesten Harry-Potter-Band in einem Rutsch von Anfang bis Ende lesen konnte. Solche Tage sind leider sehr selten geworden, aber trotzdem ist das Lesen ein fester Bestandteil meines Alltags. Meistens lese ich noch ein paar Seiten vor dem Schlafengehen und oft sitze ich auch schon morgens beim Frühstück mit einem Buch in der Hand. Und meistens lese ich auch mehrere Bücher unterschiedlicher Genres gleichzeitig.

Da ich den Fernseher komplett aus meinem Leben verbannt habe (läuft eh nur Schrott) und höchstens zwischendurch meine Lieblingsserien im Stream gucke, habe ich dieses Jahr (trotz des Arbeitens an meiner Bachelorthesis) bereits 6 Bücher komplett durchgelesen.

Bücherstapel, Gemütlichkeit, Leseecke

In 2017 bereits gelesen:

  • Christmas at Tiffany’s (Karen Swan)
  • Dein perfektes Jahr (Charlotte Lucas)
  • Glück ist, wenn man trotzdem liebt (Petra Hülsmann)
  • Wenn Schmetterlinge Loopings fliegen (Petra Hülsmann)
  • Das Rosie-Projekt (Graeme Simsion)
  • Winter der Welt (Ken Follett)
  • Sturz der Titanen (Ken Follett) {noch nicht ausgelesen}
  • Magic Cleaning (Marie Kondo) {noch nicht ausgelesen}
  • Perfect (Cecilia Ahern) {noch nicht ausgelesen}
  • Mein Weg zum Glücksgewicht (Barabara Meier) {noch nicht ausgelesen}

Besonders passend war, dass ich Das Rosie-Projekt während des Schreibens meiner wissenschaftlichen Arbeit gelesen habe. Das ganze Buch ist nämlich auch im wissenschaftlichen Stil geschrieben, weil der Protagonist ein ziemlicher Nerd ist. Das Buch selbst hat mir echt gut gefallen und der Folgeband (Der Rosie-Effekt) steht schon auf meiner Wunschliste.

Der zweite Band der Jahrhundert-Trilogie von Ken Follett (Winter der Welt) spielt im zweiten Weltkrieg. Das Buch war so wahnsinnig spannend geschrieben und mega interessant, weil mir das Zusammenspiel der Ereignisse in den einzelnen Ländern gar nicht so bekannt war. Deshalb hab‘ ich mich total gefreut, als mein Papa zufällig den ersten Band (Sturz der Titanen) aus seinem Regal zog und ihn mir schenkte. Dieser handelt vom ersten Weltkrieg und von dem weiß ich ehrlich gesagt noch viel weniger als vom zweiten.

Ein Buch ist wie eine Reise in eine andere Welt

Perfect ist der zweite Teil von Cecelia Ahern’s YA-Reihe und spielt in einer Dystopie. Die Gesellschaft wird durch eine Jury überwacht, die jeden, der einen ethischen oder moralischen Fehltritt begeht, verurteilt und brandmarkt. Fortan werden diese als fehlerhaft (Flawed) verurteilten Personen von der Gesellschaft geächtet und haben nur noch sehr eingeschränkte Rechte. Auch die Protagonistin wird verurteilt, doch durch ihre Verurteilung beginnt die Gesellschaft langsam die Sinnhaftigkeit und Gerechtigkeit des Systems zu hinterfragen. – Dystopien finde ich sowieso meistens sehr spannend und diese bildet keine Ausnahme.

Mein Weg zum Glücksgewicht setzt auf Bewegung statt Diät und da ich die letzten Monate beinahe ausschließlich gebeugt vor dem Schreibtisch verbracht habe, brauchte ich etwas Motivation. Das Buch ist total symphatisch geschrieben und gibt wirklich viele gute Tipps um mehr Bewegung in den Alltag zu integrieren. Nicht alles ist für mich umsetzbar und manches halte ich auch für Blödsinn, aber alles in allem finde ich das Buch super!

Seid ihr eigentlich Team E-Reader oder Team Buch? Für unterwegs oder am Küchentisch (wenn nur eine Hand frei ist) will ich meinen E-Reader nicht mehr missen. Und wenn neuer Lesestoff gebraucht wird, ist dieser auch ganz schnell runtergeladen. Aber ein echtes Buch ist so viel schöner und wird für mich auch nie durch Elektronik zu ersetzen sein.

Sew long,

Anni

Journal your year – Januar

Smashbook Scrapbook Monat Journal

Hey ihr Lieben!

Jetzt, wo das Studium vorbei ist, habe ich beschlossen mich wieder mehr den kreativen Dingen zu widmen. Sehr lange wollte ich schon das Scrapbooken ausprobieren und sehr lange liegen hier auch schon 2 SMASHbooks herum, die auf ihren Einsatz warteten. Als Einsteiger-Projekt habe ich mir überlegt für jeden Monat des Jahres eine Doppelseite zu gestalten, die alle wichtigen Ereignisse zusammenfasst.

Dafür nutze ich kleine Fotos, die ich mit dem Smartphone für Instagram und Ähnliches geschossen habe. Mit meinem Canon Selphy hab‘ ich die ausgedruckt (4 Stück auf einem Papier) und eingeklebt. Ansonsten ist hier nicht viel Farbe zum Einsatz gekommen, wie man sieht. Hauptsächlich habe ich mit Handlettering gearbeitet und unterschiedliche Schriftarten gemixt. Kleine Post-its und Notizen wurden mit Washi-Tape eingeklebt und Eintrittskarten habe ich mit Büroklammern an die Ringbindung geheftet. Die „obsessed“-Karte stammt aus einem „Project Life“-Kartendeck.

Smashbook Scrapbook Journal Pages

Mir gefällt der Januar echt gut und es hat auch nicht so wahnsinnig lange gedauert. Habt ihr auch schonmal das Scrapbooken ausprobiert? Habt ihr vielleicht sogar Lust ein eigenes Buch für 2017 zu gestalten?

Sew long,

Anni

Hallo April! – Meine Bucketlist für den Frühling

Hallo April

Hey ihr Lieben!

Geht es euch auch so? Sobald der Frühling die ersten Sonnenstrahlen schickt, werden plötzlich ungeahnte Energien freigesetzt und man entwickelt total viele Pläne und gute Ideen, die man in die Tat umsetzen will? Aber sobald der Himmel wieder zuzieht und die ersten Regentropfen fallen, verkrümelt man sich dann doch lieber mit einem Buch auf’s Sofa oder startet einen Serien-Marathon und lässt die Pläne Pläne sein?

In der Wissenschaft gibt es verschiedene Hinweise darauf, wie man selbst dafür sorgen kann, die eigenen Pläne zu verfolgen, auch wenn die Motivation einen gerade mal verlässt. Dazu gehören unter anderem:

  • Wenn-Dann-Implikation

D.h. ich nehme mir z.B. vor: „Immer wenn ich nach Hause komme, ziehe ich direkt meine Sportklamotten an und gehe laufen.“ Dadurch hat man eine ganz klare Strategie, wie man sich verhalten will. Man sollte dann im Kopf auch noch durchgehen, welche Hindernisse auftauchen könnten und wie man sich dann verhält. Zum Beispiel wenn man direkt nach der Arbeit noch einen anderen Termin hat. Verschiebt man das Laufen dann auf später am Abend oder geht vielleicht morgens direkt vor der Arbeit los? Oder ist es okay auch mal einen Tag auszusetzen, wenn man dann am nächsten Tag wieder direkt weitermacht?

  • Pläne mitteilen (Was ich hiermit gerade tue)

Wenn andere wissen, dass du ein bestimmtes Ziel erreichen willst, fällt es dir selbst schwerer zu schummeln. Das hat mir auch beim Schreiben meiner Bachelorthesis geholfen. Ich hatte 2 Probeleser, denen ich sagte, dass ich ihnen zu einem bestimmten Zeitpunkt die Arbeit zum Lesen geben werde. Das hat zwar dann nicht ganz so geklappt wie gedacht, aber ich habe mich trotzdem angestrengt den Termin einzuhalten und dadurch viel mehr gemacht, als ohne diesen Druck.

  • Ziele ausformulieren

Dabei ist es wichtig, dass die Ziele sehr konkret sind. Also was genau will ich bis wann erreichen? Wie kontrolliere ich am besten, ob ich auf einem guten Weg zur Zielerreichung bin?

  • Belohnungen setzen

Das ist ehrlich gesagt der Punkt, in dem ich am schlechtesten bin. Denn eigentlich belohne ich mich ständig, ohne groß etwas erreicht zu haben: einen Kaffee nach dem Mittag, dafür, dass ich den ganzen Vormittag ohne Kaffee ausgehalten habe, einen Schokoriegel am Nachmittag, dafür dass ich den größten Teil des Arbeitstages bereits geschafft habe. Eine Folge von meiner Serie gucken, dafür dass…. ach, einfach so! Und dann noch eine, weil es grad so spannend ist! Daran muss ich also noch arbeiten! Habt ihr Vorschläge für tolle Belohnungen?

 

MEINE ZIELE:

31 Tage hintereinander Yoga machen… Bereits im Januar habe ich diese Challenge begonnen  und musste dann leider wegen starker Migräne an Tag 16 abbrechen. Jetzt, ohne den Druck des Studiums im Nacken, will ich es nochmal probieren. „Yoga with Adriene“ ist übrigens mein Lieblings-Channel. :)

  • Walken – Couch to 15k

Ich hab‘ mir vorgenommen 2 bis 3 Mal die Woche walken zu gehen und mich langsam in der Strecke zu steigern, so dass ich im Sommer hoffentlich 15km schaffe.

  • Meditation jeden Tag

Meine favorisierte App dafür ist „Stop, breathe, think“. Allerdings sind die Meditationen dort auf Englisch. Wer von euch noch auf der Suche nach einer deutschen Meditations-App ist, kann sich mal „Headspace“ oder „7 mind“ angucken.

  • Kolloquium bestehen und damit das Studium abschließen können

CHECK!! :)

 

UND NOCH EIN PAAR DINGE, DIE EINFACH SPASS MACHEN WERDEN:

  • Blogger-Workshop in Hamburg

Ich freue mich schon sehr darauf! Und ihr werdet hinterher sicherlich ein paar Bilder zu sehen bekommen.

  • Abschlussfahrt nach Mallorca

Für ein paar Tage Sonne tanken, schwimmen und ein bisschen feiern.

  • ein neues Fahrrad kaufen

Und dann spontane Radtouren unternehmen und mehr mit dem Rad zum Einkaufen fahren, statt mit dem Auto.

  • mal wieder etwas Nähen

Und eine neue Nähmaschine werde ich wohl langfristig auch brauchen. Meine hat die letzten Male immer ziemlichen Bandsalat produziert…

Hach, ich freue mich auf all das!! :)

Diesen Post hatte ich übrigens vorbereitet, um ihn voller Elan am 01. April zu veröffentlichen und dann packte mich ein fieser Magen-Darm-Virus und vorbei war es mit dem Schwung und dem Umsetzen der Pläne. Und danach dauert es bei mir meistens auch ein bisschen, bis ich wieder in meine Routine zurückfinde. Zudem stand auch noch das Kolloquium an, das erstmal oberste Priorität hatte. Aber dadurch, dass ich mir die obigen Ziele gesetzt hatte, fiel es mir leichter nach der bestandenen Prüfung auch tatsächlich mit meinen Vorhaben zu beginnen. Ein paar Mal war ich schon Walken und Tag 3 der Yoga Revolution ist auch geschafft. :)

Was habt ihr denn so für Pläne für den Frühling? Und liebt ihr diese Jahreszeit genau so sehr wie ich?

Sew long!

Anni

Mal kurz ans Meer

Hey ihr Lieben!

So, es ist vollbracht! Ich habe eine Bachelorarbeit geschrieben! Ich hab‘ noch keine Note und muss sie auch noch verteidigen, aber der schriftliche Teil ist fertig und abgegeben. Mein Körper hat das allerdings noch nicht so ganz verstanden, denn alle meine Muskeln in Rücken, Nacken, Schultern und Hals haben sich irgendwie bretthart zusammen gezogen und auch mein Unterbewusstsein ist noch schwer am arbeiten…

Deswegen war es genau richtig, sich jetzt (wo die Wochenenden tatsächlich frei sind juchuuu!) mal eine kleine Auszeit zu gönnen und ans Meer zu fahren. :) Das ist ja eigentlich gar nicht so weit weg von mir (1,5 Autostunden) aber trotzdem fahre ich nur sehr selten hin.

Sanddüne am Strand in Cuxhaven, Sahlenburg

Das tolle war, dass wir letzten Samstag richtig schönes Wetter hatten – ein bisschen Sonnenschein und schon 15°C – gar nicht so schlecht für Anfang März. Und so konnten wir uns im Restaurant nach draußen setzen und Kartoffelpuffer mit Nordseekrabben futtern. Den Blick in die Weite richten und dazu ein schönes Alster trinken.

In Sahlenburg fängt die Saison erst am 15.03. an, weshalb wir auf einen sehr leeren Sandstrand trafen. Perfekt für einen ruhigen, entspannten Tag. Einfach ein bisschen einatmen, ausatmen und Pause machen. Die frische Salzluft einatmen, die Haare vom Wind verwuscheln und die Sorgen los lassen.

Blick auf das Wattenmeer in Cuxhaven, Sahlenburg

Kind am Strand in Cuxhaven

Und wenn man auf dem Rückweg im Auto glücklich schweigend nebeneinander sitzt, weil die frische Meeresluft müde, satt und zufrieden gemacht hat, dann ist alles richtig gelaufen!

Und wie immer denke ich mir: ich sollte öfter ans Meer fahren! Wer kommt mit?

Sew long,

Anni