Mal kurz ans Meer

Hey ihr Lieben!

So, es ist vollbracht! Ich habe eine Bachelorarbeit geschrieben! Ich hab‘ noch keine Note und muss sie auch noch verteidigen, aber der schriftliche Teil ist fertig und abgegeben. Mein Körper hat das allerdings noch nicht so ganz verstanden, denn alle meine Muskeln in Rücken, Nacken, Schultern und Hals haben sich irgendwie bretthart zusammen gezogen und auch mein Unterbewusstsein ist noch schwer am arbeiten…

Deswegen war es genau richtig, sich jetzt (wo die Wochenenden tatsächlich frei sind juchuuu!) mal eine kleine Auszeit zu gönnen und ans Meer zu fahren. :) Das ist ja eigentlich gar nicht so weit weg von mir (1,5 Autostunden) aber trotzdem fahre ich nur sehr selten hin.

Sanddüne am Strand in Cuxhaven, Sahlenburg

Das tolle war, dass wir letzten Samstag richtig schönes Wetter hatten – ein bisschen Sonnenschein und schon 15°C – gar nicht so schlecht für Anfang März. Und so konnten wir uns im Restaurant nach draußen setzen und Kartoffelpuffer mit Nordseekrabben futtern. Den Blick in die Weite richten und dazu ein schönes Alster trinken.

In Sahlenburg fängt die Saison erst am 15.03. an, weshalb wir auf einen sehr leeren Sandstrand trafen. Perfekt für einen ruhigen, entspannten Tag. Einfach ein bisschen einatmen, ausatmen und Pause machen. Die frische Salzluft einatmen, die Haare vom Wind verwuscheln und die Sorgen los lassen.

Blick auf das Wattenmeer in Cuxhaven, Sahlenburg

Kind am Strand in Cuxhaven

Und wenn man auf dem Rückweg im Auto glücklich schweigend nebeneinander sitzt, weil die frische Meeresluft müde, satt und zufrieden gemacht hat, dann ist alles richtig gelaufen!

Und wie immer denke ich mir: ich sollte öfter ans Meer fahren! Wer kommt mit?

Sew long,

Anni

Fliegende Elefanten

Hey ihr Lieben!

Diese Bilder liegen nun schon seit fast einem Jahr auf meinem Rechner und warten darauf verbloggt zu werden. Ich weiß noch genau wie wahnsinnig wütend ich damals über diese vollkommen ungerechtfertigte Note des einen Dozenten war. So wütend, dass ich ihm am liebsten diese Gourmetleckerei geschickt hätte. So wütend, dass ich mir Phantasie-Schimpfwörter für ihn ausgedacht habe. So wütend, dass ich mir am frühen Nachmittag alleine zu Hause ein Glas Rum-Cola eingeschenkt habe und mir dann überlegte, diese starke negative Energie in etwas Positives zu verwandeln und kreativ tätig zu werden.

Stofftier Elefant, selbstgnäht, DIY

Daraus ist dann dieser süße, kleine Elefant geworden, den der Lütte bekommen hat. (Falls ihr ihn auch nähen wollt, das ist das Schnittmuster Elefantös.) Und falls ihr euch fragt, warum er so große Ohren hat: der Elefant kann fliegen! ;)

Stofftier Elefant, selbstgnäht, DIY

Es heißt ja, wenn man sich über irgendetwas aufregt, soll man kurz inne halten und sich fragen wieviel Bedeutung die Sache in einer Stunde / einer Woche / einem Monat / einem Jahr noch hat und sich dann überlegen ob es die Aufregung wirklich wert ist. Jetzt, wo ich ein Jahr später auf die Situation zurückblicke, finde ich die ganze Aufregung tatsächlich etwas unnötig. Klar, es war total unfair und mit Ungerechtigkeiten kann ich wirklich schlecht umgehen. Aber andererseits konnte ich auch absolut nichts an der Situation ändern… Und rückblickend sind dieser Mensch und diese Note absolut unwichtig!

Einen Rückblick, den ich in den letzten Tagen ebenfalls angestellt habe, ist der 10 Jahre zurück. Vor genau 10 Jahren habe ich meine Ausbildungsprüfung gemacht. Ich habe fast den gesamten Februar freigenommen, um für die Prüfung zu lernen, und war soo wahnsinnig nervös, dass ich es vielleicht nicht schaffen würde. Ich hab‘ mich total verrückt gemacht, was dann im Nachhinein irgendwie total unnötig war. Und genau in so einer Situation stecke ich jetzt gerade wieder. Ende Februar muss ich meine Bachelorthesis abgeben und zwischendurch ist mir total schlecht vor Angst, dass ich es nicht hinbekomme… (Und jetzt überlege ich gerade, ob ich diesen Post wirklich veröffentlichen soll, denn was ist, wenn ich wirklich scheitere? Dann wird dieser Post hier ewig als Mahnmal stehen für „Ach guck mal, da dachtest du noch, du schaffst das schon…“) Aber viel wahrscheinlicher ist, dass ich es doch schaffe und mich unnötig verrückt mache, wie schon so viele Male zuvor. Wie vor der Ausbildungsprüfung, wie vor den Matheklausuren, wie vor der Statistik-Klausur, wie vor der… Wahrscheinlich gehört das einfach dazu, zum Prozess. Man muss sich aus seiner Komfortzone heraus bewegen, sich mit Dingen beschäftigen, die einem nicht so liegen und das ist wahnsinnig anstrengend. Da kann man zwischendurch schonmal verzweifeln. Um danach dann wieder weiterzumachen.

Insofern wünsche ich mir die Intelligenz und in sich ruhende Stärke des Elefanten, um diese Phase durchzustehen. Und danach geht hier im Blog wieder die Post ab! Darauf freu ich mich schon sehr!

Bis dahin ihr Lieben! Macht es euch gemütlich im kalt-grauen Februar!

Sew long,

Anni

Café-Liebe – Lloyd Caffee in der Überseestadt

Hey ihr Lieben!

Heute nehme ich euch mal mit auf einen kleinen Café-Besuch. Wie wär’s? Seid ihr dabei? Bevor ich von der großen Uni-Wolke verschluckt wurde, durfte ich nämlich an einem Bloggertreffen inklusive Kaffeeseminar im Bremer Lloyd Café in der Überseestadt teilnehmen. Und das war wirklich toll!

Café Bremen, Lloyd Caffee, Überseestadt, Theke

Ich bin ja noch nicht lange Kaffeetrinker. Aber wenn man an einem Freitagabend nach der Arbeit von 18:00 bis 21:00 eine Mathe- oder Statistikvorlesung überstehen will, dann braucht man irgendein Aufputschmittel. Und Kaffee ist da wohl noch das gesündeste und zuckerärmste. Auch wenn ich zugeben muss, dass am Anfang relativ viel Zucker in meinen Kaffee gewandert ist. Ich musste mich an den Geschmack halt erst gewöhnen. Naja, so bin ich zum Kaffee gekommen (oder der Kaffee zu mir?) und mittlerweile trinke ich ca. 3-4 Tassen am Tag. Und während es zwar ganz nett ist, das heiße, flüssige, schwarze Gold im Büro oder in der Uni zu trinken, um den Tag gut zu überstehen, so ist ein Café-Besuch ja irgendwie immer nochmal eine Nummer besser. Ins Café zu gehen bedeutet sich Zeit zu nehmen: Zeit für mich, Zeit für Gemütlichkeit, Zeit für einen Schnack mit Freunden. Und das Lloyd-Café in der Überseestadt ist wirklich der ideale Ort dafür. Es liegt nämlich ein bisschen außerhalb.

Coffee Beans, Kaffeebohnen, Lloyd Caffee

Zwischen alten Fabrikgebäuden manövriert man über stillgelegte Bahnschienen und an vielen gestapelten Containern vorbei, bis man schließlich auf den Parkplatz des Cafés rollt. Die Umgebung ist recht industriell, aber dafür ein Ort mit Geschichte. Denn von hier wurde schon vor langer Zeit der Kaffee in alle Welt verschifft. Bis auf die Optik bekommt man von der Indrustie an diesem sonnigen Sonntagnachmittag allerdings nichts mit. Die einzige laute Maschine steht im Café selbst und wird vom Inhaber und Röstmeister Christian Ritschel bedient. Mehrmals täglich wird hier der hauseigene Kaffee geröstet und als Besucher des Cafés kann man zugucken wie die Bohnen nach dem Rösten in einen großen Trog fallen und zum Abkühlen ein paar Runden drehen.Kaffee Röstvorgang Kaffeebohnen

Kaffeebohnen, Rösten, Roasted Coffee Beans

Es riecht dort wahnsinnig gut nach geröstetem Kaffee. Selbst als ich das Getränk noch nicht zu schätzen wusste – den Geruch habe ich schon immer geliebt!

Auf dem Seminar haben wir ziemlich viel über Kaffee gelernt! Die wichtigsten Infos, die ich für mich mitgenommen habe:

  • Kaffee muss immer luftdicht aufbewahrt werden, sonst verliert er an Aroma. Am besten ist es wohl den Kaffee in der Tüte zu belassen und die Tüte luftdicht zu verschließen.
  • Die Dauer der Röstung ist maßgeblich für das Kaffee-Aroma. Supermarkt-Kaffee wird nur 90 Sekunden geröstet, ist deshalb auch sehr günstig und hat nur wenig Geschmack. Kaffee für die Gastronomie wird dagegen ca. 10 Minuten geröstet. Und der Kaffee im Lloyd-Café wird sogar ganze 20 Minuten geröstet.

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Nach dem Seminar durften wir verschiedene Kaffeesorten probieren. Meiner Meinung nach ist der Lloyd-Caffée wirklich sehr lecker und aromatisch. Kein Vergleich zum Supermarkt-Kaffee!

Vintage Retro Kaffeemühle

Café Kaffee Lloyd Caffee, Bremen

Kaffeepause Lloyd Caffee Café Bremen

Und sehr leckeren Apfel-Streuselkuchen haben sie dort auch!

Kaffee

Seit ein paar Monaten probiere ich mich jetzt langsam durch die verschiedenen Kaffeemischungen, die sie dort anbieten. Denn alternativ zu meiner Nespresso-Maschine, die ja doch relativ viel Müll verursacht, habe ich mir jetzt diesen Coffeemaker zugelegt, den Christian Ritschel bei seinem Seminar empfohlen hat. Für eine Kaffeetasse ist der super! Sehr einfach und schnell zu bedienen und sehr leicht zu reinigen!

Café-Liebe, gemütlich, Lloyd Café, Überseestadt Bremen

Schade, dass ich es nicht öfter auf einen Kaffee in die Stadt schaffe. Ein Besuch im Lloyd-Café ist jedenfalls sehr zu empfehlen! :)

Mit Kaffee oder ohne – ich wünsche euch einen feinen Sonntag, ihr Lieben!

Sew long,

Anni

Freitags-Date

Taxi New York City Cab, Bridget Jones BabyHey ihr Lieben!

Tja, Satz mit X – das war wohl nix! Vor dem Urlaub war bei mir dann doch zu viel los um noch zwischendurch für den Blog zu schreiben. Mein Bruder hat geheiratet und das beinhaltete viele Festivitäten und Vorbereitungen inkl. Kranzbinden und Polterabend. Es war eine richtig schöne Hochzeitsfeier und am nächsten Tag hieß es dann Kofferpacken und ab in den Urlaub.  :) Sobald ich da die Bilder sortiert habe, bekommt ihr natürlich auch ein bisschen was zu sehen. Hier schonmal ein kleiner Teaser… Habt ihr Bridget Jones schon gesehen? Ich muss unbedingt noch ins Kino!

Ansonsten kann ich es gerade gar nicht fassen, dass nächste Woche schon November ist. Kann mal bitte jemand die Zeit anhalten? Wo ist denn dieses Jahr hin? Irgendwie war immer nur Uni, Uni, Uni, Arbeit, Arbeit, Arbeit und jetzt ist gleich Weihnachten… Seit gestern höre ich sogar schon Weihnachtsmusik – aber nicht dauerhaft, denn sonst kann ich es im Dezember nicht mehr hören. Aber mein Chorleiter hat ein Album mit Christmas Gospel rausgebracht und das ist wirklich toll geworden. Mir gefällt vor allem, dass die Lieder alle sehr fröhlich interpretiert sind. (Hier könnt ihr reinhören, wenn ihr mögt und über diese Seite ist der Download zur Zeit noch reduziert.) Ansonsten bin ich ja eher der Typ „Weihnachten-gehört-in-den-Dezember“ und boykottiere jegliche Spekulatiusangebote im August und Ähnliches. Aber vielleicht ändere ich das dieses Jahr. In der Vergangenheit hatte ich nämlich immer das Problem, dass der Dezember plötzlich viel zu schnell vor der Tür stand und ich meine Weihnachtsdeko gerade mal ausgegraben hatte als Weihnachten schon fast wieder vorbei war. Außerdem kriege ich seit Tagen schon wieder viele Klicks auf mein Spekulatius-Tiramisu und da hätte ich gerade auch sehr große Lust drauf. Vielleicht koste ich also dieses Jahr die Weihnachtsvorfreude so richtig aus!

Aber genug von Weihnachten… Noch haben wir ja Oktober. Deshalb gehe ich heute Abend auch erstmal mit meinen Mädels auf den Freimarkt: Kettenkarussell fahren und Poffertjes essen. Und danach vielleicht Gilmore Girls gucken. Freut ihr euch auch schon so auf die neuen Folgen?

Ich wünsche euch jedenfalls ein feines Wochenende! Ach und schaut doch Sonntag zum Kaffeeklatsch gerne nochmal hier vorbei. :)

Sew long,

Anni