Archiv des Autors: Lolle Pampolle

Über Lolle Pampolle

Hallo! Ich bin Anni und hier möchte ich dir schöne Dinge vorstellen: Selbstgenähtes, tolle Bücher, leckere Rezepte, Buntes, Kreatives, Großartiges. Über Kommentare, Anregungen und Ideen freue ich mich immer!

Is everyone hanging out without me?

Blauer Himmel, Cummuli, grüne Felder

Es gibt da dieses Phänomen, dass sich #fomo nennt: “Fear of missing out”, also die Angst, etwas zu verpassen. Und genau diese Angst überfällt mich von Zeit zu Zeit. Das wird immer schlimmer, wenn die Tage länger werden und das Wetter schön. Da gibt es dann Wochenenden, auf die freue ich mich total, weil die Woche so super stressig ist und die Wochenenden davor vielleicht so durchgeplant waren und ich denke: “Hey, am Wochenende, da mache ich einfach mal gar nichts! Oder habe Zeit um all die Dinge zu machen, die ich die Woche über nicht geschafft habe. Um zu entspannen und mich zu sortieren.”

Blauer Himmel, Cummuli, grüne Felder, Weite, Holzgatter

Da nehme ich mir dann also nichts vor. Und das ist auch vollkommen in Ordnung. Bis… ja, bis dieser sonnige Superschönwettertag vor der Tür steht, die Fahrradfahrer in Schwärmen durch unser kleines Örtchen ziehen und mir auffällt: “Hm… Hans und Franz sitzen bestimmt alle gerade bei einem gemeinsamen Eis im Eiscafé oder treffen sich abends im Biergarten. Und ich?? Ich hocke hier… alleine zu Hause.” Und irgendwie finde ich das dann total doof. Ich habe Angst irgendwas zu verpassen, habe Angst, dass alle anderen tolle Sachen machen und ich nicht dabei bin, habe Angst mein Leben zu verpassen. Und dann fange ich an alle möglichen Freunde anzuschreiben, ob sie nicht vielleicht Lust und Zeit hätten was spontan mit mir zu machen. Naja und meistens sind die dann schon verplant. Und dann habe ich das Gefühl ich hätte keine Freunde… Was objektiv gesehen natürlich völliger Quatsch ist. Schließlich wollte ich ja gar nichts unternehmen und kann dann auch nicht erwarten dass andere abrufbereit dastehen, wenn ich mich plötzlich melde.

Eigentlich wäre ja auch alles okay. Bei schlechtem Wetter würde ich gar nicht darüber nachdenken, ob alle anderen jetzt gerade gemeinsam im Café sitzen oder andere tolle Sachen ohne mich machen. Aber bei gutem Wetter, da überkommt mich die große #fomo. Und dann hoffe ich, dass es bald mal wieder regnet…

Geht es euch manchmal genauso? Bitte sagt ja…

Sew long!

Anni

 


Alles neu macht der Mai

Welcome-Sketch Frau Hölle

Hey ihr Lieben!

Ich bin gerade total im Zeichenfieber! Vor ca. 2 Wochen habe ich an dem Sketchnotes-Workshop von Frau Hölle teilgenommen, der hier in Bremen in der tollen Kalle-Co-Werkstatt stattfand. Und seitdem bin ich total infiziert. Was auch dazu geführt hat, dass mein Blog ein kleines Make-Over bekam.

Die Social-Media-Buttons, die mir schon länger ein Dorn im Auge waren, sind jetzt schön klein und gleichmäßig in der Seitenleiste angeordnet. Außerdem hab’ ich mir ein Alter-Ego als Profil-Bild gezeichnet. Wie findet ihr’s?

Der Header musste auch mal wieder neu. Und ein Favicon für die Adress-Leiste gibt es nun auch endlich. So sieht alles ein bisschen einheitlicher aus und gefällt mir richtig gut.

Achso, und eine Über-Mich-Seite gibt es auch seit einiger Zeit. Fall’s ihr’s noch nicht gesehen habt. ;)

Wie ihr sehen könnt, hat mich dieser Workshop-Tag ziemlich inspiriert. Falls ihr auch Lust auf’s Zeichnen habt oder euch fragt, was Sketchnotes eigentlich sind, hüpft doch schnell mal zu Frau Hölle rüber. Da gibt’s auch einen Download für die #30TageSketchnoteChallenge an der ich gerade per Instagram teilnehme. Vielleicht wollt ihr ja auch mitmachen?

Ich lasse euch jetzt noch ein paar Impressionen von dem tollen Workshop-Tag da und wünsche euch ansonsten ein schönes Wochenende!

Sew long!

Anni

Kalle-Co-Werkstatt

Goodie

Working on our Sketchnotes

Sketchnotes Workshop mit Frau Hölle


4 weeks no TV – Challenge

IKEA TV-Schrank, Fernseher Nische

Hey ihr Lieben! Ja, ich lass mich auch mal wieder hier blicken. Und zwar um euch ein bisschen von meiner “4 weeks no TV-Challenge” zu erzählen. (Aber erst nachdem ich ein paar Problemchen mit meinem Bildbearbeitungsprogramm gelöst habe. Das wollte nämlich nicht mehr so wie ich. Also eigentlich überhaupt nicht mehr. Aber egal: neues Programm, alles gut! :) )

Wie ihr oben auf dem Bild sehen könnt, gibt es in meinem Wohnzimmer eine Fernseh-Ecke. Also eine Nische, in die sich der Fernseher wunderschön einfügt. Die ist wie dafür gemacht. Und obwohl ich immer behaupte ja sowieso nicht viel fernzusehen (“das Programm ist eh schlecht, da läuft ja gar nichts Vernünftiges mehr, etc., etc.”, ihr kennt das vielleicht) hab ich mich doch immer wieder auf meinem gemütlichen Sofa vor dem Fernseher wiedergefunden, während die To-Do-Liste verschmäht in irgendeiner Ecke lag.

Das Problem ist nämlich, ich gebe es mal ganz offen zu: alleine essen finde ich doof! Und weil ich das so doof finde und mich irgendwie davon ablenken wollte, landete ich bisher immer mit meinem Essen vor dem Fernseher. “Nur schnell die eine Folge meiner aufgenommen Serie gucken und ein bisschen was Leckeres futtern und dann mach ich noch das, was ich mir sonst so für den Abend vorgenommen habe.” IKEA Karlstad Sofa, altrosa Wandfarbe, gemütlich

Tja, aber wenn man dann erstmal so gemütlich auf dem Sofa sitzt… dann läuft die Dudelkiste weiter und irgendwann schaut man auf die Uhr und es ist Zeit für’s Bett. Und zufrieden bin ich dann nicht, denn ich habe jede Menge Schrott angeschaut, den ich gar nicht gucken wollte und nichts von dem gemacht, was ich eigentlich tun wollte.

Ich hab das Fernsehen also als großen Zeitfresser identifiziert und beschlossen mal eine kleine TV-Detox-Kur zu machen. Detoxen ist ja schließlich total in, oder? Ich bin mittlerweile seit einer Woche dabei und bisher klappt es echt gut! Ich habe viel gelesen, mal wieder genäht, öfter Sport getrieben, die Wohnung ist ziemlich aufgeräumt und der Balkon ist hübsch.

Aber, der Mensch ist ein Gewohnheitstier und deshalb muss ich die 4 Wochen unbedingt durchziehen. Denn am Wochenende fand ich mich plötzlich wie ferngesteuert mit meinem Abendbrot vor dem Fernseher wieder und es dauerte ein paar Sekunden, bis ich den Fernseher wieder ausstellte und zurück an den Esstisch taperte. Furchtbar erschrocken darüber, wie automatisch manche Prozesse so ablaufen. Ich muss mich also umprogrammieren!

Aber danach, danach wird ein ganzer Abend ganz bewusst dem Aufholen meiner Lieblingsserien gewidmet! :D Und ab da ist dann der Plan wirklich bewusst zwischendurch mal einen Abend nur die aufgenommenen Serien oder eine DVD zu gucken. Nur dieses nebenbei-völlig-vernebelt-auf-die-Glotze-starren, das soll es hier nicht mehr geben.

Wünscht mir Glück!

Ach, und wie ist es bei euch so? Wie würdet ihr euren Fernsehkonsum einschätzen?

Sew long,

Anni


Lese-Ecke: Eleanor & Park

Lese-Ecke im Wohnzimmer mit IKEA Regolit Lampe

Hey ihr Lieben, wie geht es euch? Ich genieße gerade Urlaub und Semesterferien und erhole mich ein bisschen von dem Klausurenstress der letzten Wochen. Ein bisschen shoppen, ein bisschen rumschlunzen und mit lieben Leuten Kaffee trinken, die ich schon lange nicht mehr gesehen habe. Ein Besuch beim Möbelschweden stand ebenfalls auf meiner To-Do-Liste und so ist hier endlich die lang ersehnte neue Stehleuchte eingezogen. Ich nenne sie liebevoll meine kleine Straßenlaterne. ;)

Lese-Ecke im Wohnzimmer

Für die Fotos meiner neuen Lieblingsecke habe ich übrigens extra einen Mini-Bereich meines Wohnzimmers freigeräumt, in dem ansonsten im Moment das Chaos herrscht. Hierher habe ich mich nämlich verzogen, weil die Dachdecker mir heute neue Dachfenster einsetzen und alles was in den anderen Räumen im Weg stand… ja, richtig: steht jetzt im Wohnzimmer. Und während der Wind durch die offenen Fenster in meine Wohnung zieht, hocke ich mit Wolldecke auf der Couch und habe endlich mal wieder Zeit zum Blog schreiben und lesen.

À propos lesen: Ich wollte euch noch ein Buch empfehlen, dass ich innerhalb weniger Stunden verschlungen habe, weil es einfach so toll ist.

Eleanor&Park

Ich habe in letzter Zeit viele gute Bücher gelesen, aber keins von denen hat mich so gefesselt, wie dieses. Rainbow Rowell versteht es so geschickt, einen Spannungsbogen über das gesamte Buch zu ziehen, dass man es einfach nicht mehr aus der Hand legen kann.

Eleanor und Park treffen das erste Mal im Bus auf dem Weg zur Schule aufeinander. Eleanor ist die Neue und Park fragt sich, warum zum Teufel sie sich so auffällig anders anziehen muss. Ist doch klar, dass sie sich damit zum Opfer für Hohn und Gespött unter den Schülern macht. Und dann hat sie auch noch diese herausstechenden roten Haare! Und so ist es auch nicht verwunderlich, dass niemand im Bus rückt, um ihr einen Sitzplatz freizumachen. Bis sich Park selbst schließlich erbarmt, obwohl er weiß, dass er sich damit für die anderen Kids angreifbar macht.
So sitzen er und Eleanor zunächst auf jeder Busfahrt schweigend nebeneinander, bis Park irgendwann erste Annäherungsversuche wagt. Eine Annäherung an dieses komische Mädchen, das ihn irgendwie fasziniert. Und für Eleanor wird die Busfahrt bald zur schönsten Zeit ihres Tages. Denn ihr Zuhause, das ist so zerbrochen, dass man es eigentlich nicht mehr Zuhause nennen kann…

Es ist dramatisch und dabei sehr realistisch, dass in Eleanors Leben etwas so Schönes und etwas so Schreckliches gleichzeitig passieren. Dieses Buch zu lesen, fühlte sich an, wie in einen Fluss mit extremen Stromschnellen zu geraten. Es gibt immer kurz Zeit zum Luftholen, bevor die nächste Stromschnelle einen erwischt.

Was mir außerdem sehr gut gefallen hat, ist, dass in Rowells Buch die Andersartigkeit so gefeiert wird. Denn Park verliebt sich nicht in die hübsche Blonde, die nur selber nicht weiß, dass sie so hübsch ist. Nein, er verliebt sich in die moppelige, sich komisch kleidende Eleanor. Und zwar genau weil sie so anders ist.
Lieblingszitat (S. 189): “Eleanor hatte recht: Sie sah nie schön aus. Sie sah aus wie ein Kunstwerk, und Kunst musste nicht schön sein; Kunst sollte etwas in einem auslösen.”

Also: es ist wirklich soo gut und ihr solltet es unbedingt lesen!

Und ich, ich stecke schon mitten im nächsten Buch! Also, viele Grüße von der Couch! ;)

Sew long!

Anni


Hello 2015

Hallo ihr Lieben!

Ich hoffe euch geht’s gut und ihr seid gut ins neue Jahr gekommen?!

Ich wollte mal kurz was von mir hören lassen, auch wenn ich nach dem Weihnachtstrubel jetzt direkt in die Klausurphase starte. Wobei das Weihnachten 2014 bei mir gar nicht so weihnachtlich war. Das Wetter ließ ja eher zu wünschen übrig und da wir noch am 20.12. eine Prüfung zu bewältigen hatten (warum machen die sowas??) war bei mir eh nicht viel Zeit um auf Weihnachtsmärkten zu schnuddeln und mich in Stimmung für das heilige Fest zu bringen.

Sonnenaufgang an der Weser in Bremen

Zwischenzeitlich hatte ich da auch mal Phasen, in denen ich mich fragte, wofür ich das Ganze überhaupt mache. Da überlegte ich dann was ich alles Schönes mit meiner Zeit anfangen könnte, wenn ich nicht studieren müsste: viel mehr Bloggen, Fotografieren, Scrapbooking beginnen, ganz viele Cafés besuchen, Wochenendtrips in andere Städte machen oder ans Meer, mal wieder was Nähen, die Wohnung renovieren/umdekorieren etc. pp. (Also falls ihr noch Ideen sucht, ich hätte da einige…) Aber so schnell wie sie gekommen waren, verflogen die Zweifel auch wieder. Ich denke, hin und wieder stehen zu bleiben und den eigenen Weg zu hinterfragen ist irgendwie ganz normal. Gerade, wenn das Ziel noch so weit entfernt scheint. Aber jetzt, wo fast schon das vierte Semester erreicht ist, lohnt sich das Aufhören sowieso nicht mehr. ;)

Sonnenaufgang an der Weser in Bremen

Stattdessen mache ich schon fleißig Pläne für alles, was sich in die 2 Wochen Semesterferien reinquetschen lässt, die ich Ende Februar haben werde. Und versuche zwischen Job und Lernen auch immer die kleinen Freuden des Lebens zu genießen.

Dabei hilft mir zum Beispiel das Aufnehmen von Fotos (die Bilder hier sind bei einem Morgenspaziergang zwischen den Feiertagen entstanden) um schöne Momente festzuhalten, oder das Schreiben eines Glückstagebuches. Jeden Abend vor’m Schlafengehen schreibe ich ein paar Dinge auf, die mich an dem Tag happy gemacht haben. Im Moment nutze ich dafür dieses Buch von Eckhard von Hirschhausen, welches wirklich schön gestaltet ist.

Außerdem motiviert es mich, in der Uni auf meine Lerngruppe und andere KommilitonInnen zu treffen, die das gleiche Schicksal teilen. Ein Fernstudium wäre wirklich nichts für mich!

Sonnenaufgang an der Weser in Bremen

Insofern: neues Jahr, neues Glück! Alles bleibt, wie es war, aber doch ein bisschen anders. Ich hab mir jedenfalls vorgenommen alles ein bisschen entspannter anzugehen, aber ohne die Dinge schleifen zu lassen (ein kleiner Drahtseilakt) und mir viele schöne Momente zu schaffen. Auf der Liste stehen momentan: ein Fallschirmsprung, eine Wellnesswoche, ein Stockholm-Besuch, ein Blogger-Workshop,… Stay tuned! ;)

Habt ihr auch kleine Glücklichmacher, die euch durch den grauen Alltag bringen? Erzählt doch mal!

Sew long!

Anni

 


Ein Abend im Bonbon-Paradies

Bonbon-Waage

Die besten Läden sind für mich die kleinen, süßen, gemütlichen. Die irgendwie von innen heraus leuchten und man schon von außen erkennen kann, dass dort total nette Inhaber oder Angestellte an der Kasse stehen, weil sie ihren Job mit Liebe machen und weil er ihnen wirklich Spaß macht. Genau so ein Laden ist die Bremer Bonbonmanufaktur.

Bonbongläser auf dem Tresen

Gelegen in der schönen Böttcherstraße drücken sich hier tagtäglich viele, viele Touristen die Nase an der Fensterscheibe platt um die bunten Köstlichkeiten zu bewundern und vielleicht ein Glas oder 2 der leckeren Bonbons mit nach Hause zu nehmen. Und wenn man Glück hat, kommt man gerade richtig, um zuzuschauen wie die Bonbons hergestellt werden und einen noch warmen Bonbon direkt aus der Presse abzustauben.

fertige Bonbons und Lollis auf dem Blech

Auch ich war in den letzten Jahren schon ein paar Mal dort um die hübschen Leckereien zu erwerben und als Geschenk sogar bis nach Israel zu tragen. Allerdings Bremer, die für sich etwas einkaufen, so sagt die Inhaberin Sabine Marquardt, sieht sie hier eher selten. Schade eigentlich, oder?

Bonbons ziehen am Haken

Bonbon-Aromen in Gläsern

Bonbon-Produktion auf der Wärmeplatte

mint-weiße Bonbons

Als in unserer Nordblogger-Runde jemand fragte, ob wir nicht einen Workshop in dem hübschen kleinen Laden besuchen wollten, war ich sofort Feuer und Flamme! Leckere Bonbons selber machen? Aber immer doch!

Leider können aus Platzmangel immer nur 10 Leute gleichzeitig teilnehmen und ich hatte Glück den letzten Platz zu ergattern, denn die Warteliste unserer Facebook-Gruppe wurde ganz schön lang!

 

große Bonbon-Gläser im Regal

Und so fanden wir uns ein, an einem Freitagabend im Oktober, probierten uns erst munter durch das vorhandene Sortiment und durften dann selbst für 2 bereits angefertigte Teige Geschmack und Farbe bestimmen und dann fleißig auf der Wärmeplatte Bonbons, Lollis und Zuckerstangen formen. Und das hat so viel Spaß gemacht, dass ich hinterher dachte: “Das könnte ich den ganzen Tag tun: In diesem zuckersüßen Laden mit all den bunten Bonbons um mich herum Teig rollen und formen.”

 

Lolli-Produktion

pink-grüne Bonbons en masse

Hinterher gingen wir dann alle mit einer großen Tüte Bonbons nach Hause und dem Gefühl jetzt unbedingt nochmal was Salziges essen zu müssen, nach dem ganzen Süßkram!

Liebste Grüße!

Anni

P.S.: Mit dabei waren unsere Organisatorin Heike, sowie Sandra, Sarah-Maria, Anneli, Kerstin, Birte, Angi, Maria & Neni


Kallekonfetti Bloggersause

Ahoi-Möwe

Ahoi, Matrosen! :)

Es ist schon wieder zweieinhalb Wochen her, da war ich zu einem ganz tollen Bloggertreffen eingeladen. Die liebe Sandra hat sich mit Saskia verbündet und ganz viele nette Mädels zu einem Siebdruckworkshop zu Kalle eingeladen.

Ihr habt keine Ahnung, wer zum Teufel Kalle ist? Kalle ist die Kreativwerkstatt von Saskia und Norman, die vor 83 Wochen in der Bremer Neustadt ihre Türen eröffnet hat. Die beiden sind superkreativ und bieten viele tolle Workshops an, aber man kann auch einfach vorbeischauen und den Raum und das vorhandene Material für eigene kreative Ideen nutzen.

Bullauge

Ich hab mich total gefreut, dass ich eingeladen wurde, denn Siebdrucken wollte ich schon immer mal machen. Und noch mehr gefreut habe ich mich, als klar war, dass wir Stofftaschen bedrucken. Von schönen Büddeln kann man nämlich nie genug haben und so haben meine Ordner für die Uni wieder einen neues Transportmittel.

Für die wunderschönen Designs wurden Sabrina von der binenschmiede (die den schönen Möwendruck entworfen hat) und Natasa von navucko (mit dem tollen Bullauge) mit ins Boot geholt.

Es fiel mir unglaublich schwer mich für nur einen der tollen Drucke zu entscheiden und ich war richtig happy, als ich hörte, dass genug Stoffbeutel da sind, um beide Designs mit nach Hause zu nehmen. Juchuu!

Besiebdruckte Stoffbüddel

Ich hatte also nicht nur einen wunderschönen Sonntagnachmittag mit tollen Mädels und einem großen Kuchenbuffet und Konfetti, sondern darf mich jetzt noch ganz lange über 2 großartige neue maritime Beutel freuen. Soo toll! :)

Wer noch alles dabei war, erfahrt ihr bei Sandra. Und da gibt’s auch ein paar hübsche Bilder von unserer Mädelsrunde.

Liebste Grüße!

Anni


Durst auf Leben

In the streets of Augsburg

Beim Reisen, da lasse ich sie los, meine festgefahrenen Strukturen und Denkweisen. Da lasse ich den Alltag hinter mir und mit ihm Neid und Sorgen und all die kleinen Ärgerlichkeiten. Bin plötzlich offener, entspannter; schaue aus dem Fenster auf die vorbeifliegende Landschaft und freue mich auf das, was kommen mag.

Und auf einmal denke ich: so sollte es immer sein – so sorgenfrei und lebenshungrig. Dieses Gefühl, das würde ich gerne konservieren. Nichts anderes ist mehr wichtig als so viel zu sehen und zu erleben wie nur möglich. Living to the limit – das ist die Devise!

Augsburger Fußgängerzone

Augsburger Rathaus und StraßenbahnAugsburger Innenstadt bei Superwetter

In den Straßen von Augsburg…


So I’ve been to Amsterdam – the city of bikes

Gracht in der City von Amsterdam

Für die meisten Leute, mit denen ich mich unterhalte, bedeutet Urlaub Entspannung. Und Entspannung ist bei ihnen gleichzusetzen mit spät aufstehen, faul in der Sonne rumliegen, ab und zu etwas essen, später mal schwimmen gehen und im Grunde einfach eine Weile gar nichts tun.

Mich dagegen macht diese Art des Urlaubs verrückt! Wenn ich nichts zu tun habe, dann wird mir langweilig. Und wenn mir langweilig wird, dann mache ich mir selber Probleme. Dann fange ich z.B. an, darüber nachzudenken, warum anscheinend alle anderen so entspannt am Strand herumliegen, während ich gerade viel lieber irgendwo anders wäre. Und ob ich jetzt komisch bin. Und wieso schwitzen die denn alle eigentlich nicht so doll wie ich? Und wieso sehen die alle im Bikini viel besser aus? Gedanke: “Wenn ich aus dem Urlaub zurück bin, muss ich dringend an meiner Bikini-Figur arbeiten. Ich würde gerne jetzt schon anfangen, aber es ist zu heiß!… Allerdings kann ich schonmal eine To-Do-Liste schreiben und akribisch planen was ich alles mache, wenn ich aus dem Urlaub zurück bin.” Ich reiße also eine Seite aus meiner Zeitschrift aus und fange an zu schreiben… Yoga, Walken, Bauchmuskeltraining,… Und warum klein anfangen? Es gibt so viele Dinge, die noch unerledigt sind. Die Küche muss mal wieder gewischt werden, die Fenster haben auch lange keine Reinigung mehr abbekommen und die Heizkörper könnte man mal von innen abstauben,…

Klingt nicht unbedingt nach Entspannung? – Sehe ich auch so!

Holland-Räder

Typisch holländische Hausfassade entlang der Grachten

Mein Hirn funktioniert da irgendwie anders: Um zu entspannen und abzuschalten, muss ich mich mit neuem Input von den Dingen ablenken, die mich nerven. Und großartigen Input, davon hat Amsterdam reichlich zu bieten.

Es war so schön durch die Straßen dieser Stadt zu laufen, vorbei an diesen wunderschönen Häuserfassaden, immer am Wasser. Und oft wusste man nicht mehr so genau, wo man war, weil es kaum Orientierungspunkte gibt. Ein Haus sieht aus wie das andere, überall sind Grachten, überall sind Fahrräder. Die Menschen sind so wunderbar entspannt hier (und nein, ich glaube nicht, dass das am Gras liegt) und ich versuche mir ein bisschen dieser Einstellung abzugucken und mitzunehmen. Alles wird auf dem Fahrrad transportiert und ich denke plötzlich: warum nicht? Ich bin viel zu bequem geworden, fahre wegen 3 Teilen mit dem Auto zum Supermarkt, nur weil es ein bisschen nieselt. Damit ist jetzt Schluss!

Und genau das ist es eben auch: durch das Reisen eine andere Perspektive auf die Dinge zu bekommen!

Laternenpfahl mit angelehntem Rad

China-Restaurant auf der Ecke zum jüdischen Viertel

Brücke über die Gracht, vollgestellt mit Fahrrädern

Es gibt soo viele schöne Cafés hier, tolle Bars, Kneipen, Restaurants. Leckeres Essen, ein gutes Getränk und dann zurücklehnen und Menschen beobachten. Im Café beim Zeitung lesen, auf der Straße beim Flanieren, wie sie sich unterhalten, lachen, auf ihren Rädern die Touris beiseite klingeln.

Im Supermarkt "Marqt"

Fahrrad vor einem Käseladen

Es ist so eine schöne Stadt! Ich komm’ bestimmt bald mal wieder!


Catching stars

Häuser in Amsterdam

Kennt ihr diesen furchtbar kitschigen Spruch: “Freunde sind wie Sterne – du kannst sie nicht immer sehen, doch sie sind immer da.”

Als wir zusammen im Auto saßen auf dem Weg nach Amsterdam, nach diesem furchtbaren, kräftezehrenden 2. Semester, da war es plötzlich wieder klar. Wie hab’ ich je vergessen können, wie einfach alles ist, mit diesen 3 an meiner Seite? Was für ein gutes Team wir sind. Und wie schön es ist, wenn einen jemand versteht, ohne dass man etwas sagen muss. Das hab’ ich doch sehr vermisst!

“Between me and insanity stand my friends.” – Daran muss ich jetzt öfter mal denken, liebe C.


Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 114 Followern an