Organize Your Life – Bullet Journaling

Stapel mit Kalender und Bullet Journal

Hey ihr Lieben!

Ich habe ja letztens versprochen euch Einblicke in meinen Filofax zu gewähren. Heute berichte ich allerdings erstmal über die Systeme, die ich davor genutzt habe, damit ihr versteht, warum ich den Filofax so super finde. Also falls ihr nur am Filofax interessiert seid, müsst ihr euch noch ein bisschen gedulden. Aber vielleicht interessiert euch der Rest ja auch. :)

Ich war schon immer ein bisschen Schreibwaren-verrückt und habe es bereits in der Schule geliebt mir hübsche Kalender und Stifte zu kaufen, im Unterricht die Seiten vollzukritzeln, wichtige Termine farbig hervorzuheben und Hausaufgaben zu notieren. Auch schöne Sprüche und kleine Zeichnungen fanden sich zwischen den Seiten.

Dann begann das Arbeitsleben und ich hatte plötzlich gar keine Zeit mehr schöne Sachen in meinen Kalender zu malen und viel Zeit mit der Terminplanung zu verbringen. Den Arbeitstag wollte ich auch nicht in meinem privaten Kalender festhalten und andere Termine hatte ich dann ja höchstens abends oder am Wochenende. Mein Kalender dezimierte sich also.

Snoopy-Kalender, Woche auf 2 Seiten DIN A5

Gleichzeitig wurden meine To-Do-Listen allerdings immer länger. Ich hatte meine eigene Wohnung, musste den Wocheneinkauf planen, die Wohnung putzen, Wäsche waschen, etc. Dafür flogen dann überall einzelne Zettel herum.

teneues-Kalender, Wochenplaner, Cool Diary

Auf die Idee To-Do-Listen und Termine in einem einzigen Planer unterzubringen kam ich wohl nicht erst, als ich 2013 das erste Mal vom Bullet Journaling hörte. Doch das System faszinierte und überzeugte mich. Vor allem, weil es so einfach war. Ich nahm also ein Notizbuch und einen Stift und begann mit der Planung.

Indexseite Bullet Journal

Mittlerweile gibt es ganze Bücher, die auf das System abgestimmt sind und z.B. diesen Blog als Inspiration für viel Kreativität bei der Umsetzung. Ich hielt es jedoch ganz praktisch und blieb bei dem Originalsystem.

Bullet Journal Monatsübersicht und Aufgaben

Auf einer Doppelseite plante ich die Termine für den Monat und Aufgaben, die anstanden.

Bullet Journal Speiseplan, Menüplan

Auf der folgenden Seite schrieb ich mir einen Menüplan mit den Mahlzeiten, die ich den Monat über so kochen und essen wollte.

Bullet Journal Tagesplanung, Termine, To-Dos

Auf den darauffolgenden Seiten schrieb ich jeden Tag eine Liste mit meinen Terminen und To-Dos.

Bullet Journal Sonderlisten

Und wenn ich eine extra Liste zu einem bestimmten Thema haben wollte, nahm ich dafür eine freie Seite und vermerkte sie im Index.

So weit so gut. Eine ganze Weile nutzte ich dieses System und war auch relativ überzeugt. Dann allerdings begann es mich zu stören, dass ich immer nur einen ganzen Monat im Voraus planen konnte. Denn ich wusste ja nicht, wieviele Seiten ich dazwischen für die Tagesplanung benötigen würde. Wir hatten Mai und es kam eine Einladung für den September ins Haus geflattert? Ich hatte keine Ahnung, wo ich das notieren sollte, ohne den Termin wieder zu vergessen. Das sogenannte „Future Logging“ fand bei mir nicht statt.

Bullet Journaling im Kalender, ABM a beautiful mess diary

Also schaffte ich mir erneut einen Kalender an. In den Tagesspalten notierte ich dann im Stil des Bullet Journaling meine Termine und To-Dos für den jeweiligen Tag. So konnte ich auch schon Wochen vorher festlegen an welchem Tag ich z.B. Fenster putzen wollte oder eine Einladung zu einer Feier notieren. Es gab sogar etwas Platz für die Menüplanung der Woche.

Hier hatte ich dann allerdings nach einer Weile das Problem, dass ich nur eine bestimmte Anzahl von To-Dos vermerken konnte. Irgendwann war einfach kein Platz mehr. Und die Suche nach dem perfekten Planer begann für mich erneut…

Wie ich letztlich beim Filofax landete und was es noch für tolle Planer gibt, erzähle ich euch nächste Woche. :)

Sew long,

Anni

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