So I’ve been to Amsterdam – the city of bikes

Gracht in der City von Amsterdam

Für die meisten Leute, mit denen ich mich unterhalte, bedeutet Urlaub Entspannung. Und Entspannung ist bei ihnen gleichzusetzen mit spät aufstehen, faul in der Sonne rumliegen, ab und zu etwas essen, später mal schwimmen gehen und im Grunde einfach eine Weile gar nichts tun.

Mich dagegen macht diese Art des Urlaubs verrückt! Wenn ich nichts zu tun habe, dann wird mir langweilig. Und wenn mir langweilig wird, dann mache ich mir selber Probleme. Dann fange ich z.B. an, darüber nachzudenken, warum anscheinend alle anderen so entspannt am Strand herumliegen, während ich gerade viel lieber irgendwo anders wäre. Und ob ich jetzt komisch bin. Und wieso schwitzen die denn alle eigentlich nicht so doll wie ich? Und wieso sehen die alle im Bikini viel besser aus? Gedanke: „Wenn ich aus dem Urlaub zurück bin, muss ich dringend an meiner Bikini-Figur arbeiten. Ich würde gerne jetzt schon anfangen, aber es ist zu heiß!… Allerdings kann ich schonmal eine To-Do-Liste schreiben und akribisch planen was ich alles mache, wenn ich aus dem Urlaub zurück bin.“ Ich reiße also eine Seite aus meiner Zeitschrift aus und fange an zu schreiben… Yoga, Walken, Bauchmuskeltraining,… Und warum klein anfangen? Es gibt so viele Dinge, die noch unerledigt sind. Die Küche muss mal wieder gewischt werden, die Fenster haben auch lange keine Reinigung mehr abbekommen und die Heizkörper könnte man mal von innen abstauben,…

Klingt nicht unbedingt nach Entspannung? – Sehe ich auch so!

Holland-Räder

Typisch holländische Hausfassade entlang der Grachten

Mein Hirn funktioniert da irgendwie anders: Um zu entspannen und abzuschalten, muss ich mich mit neuem Input von den Dingen ablenken, die mich nerven. Und großartigen Input, davon hat Amsterdam reichlich zu bieten.

Es war so schön durch die Straßen dieser Stadt zu laufen, vorbei an diesen wunderschönen Häuserfassaden, immer am Wasser. Und oft wusste man nicht mehr so genau, wo man war, weil es kaum Orientierungspunkte gibt. Ein Haus sieht aus wie das andere, überall sind Grachten, überall sind Fahrräder. Die Menschen sind so wunderbar entspannt hier (und nein, ich glaube nicht, dass das am Gras liegt) und ich versuche mir ein bisschen dieser Einstellung abzugucken und mitzunehmen. Alles wird auf dem Fahrrad transportiert und ich denke plötzlich: warum nicht? Ich bin viel zu bequem geworden, fahre wegen 3 Teilen mit dem Auto zum Supermarkt, nur weil es ein bisschen nieselt. Damit ist jetzt Schluss!

Und genau das ist es eben auch: durch das Reisen eine andere Perspektive auf die Dinge zu bekommen!

Laternenpfahl mit angelehntem Rad

China-Restaurant auf der Ecke zum jüdischen Viertel

Brücke über die Gracht, vollgestellt mit Fahrrädern

Es gibt soo viele schöne Cafés hier, tolle Bars, Kneipen, Restaurants. Leckeres Essen, ein gutes Getränk und dann zurücklehnen und Menschen beobachten. Im Café beim Zeitung lesen, auf der Straße beim Flanieren, wie sie sich unterhalten, lachen, auf ihren Rädern die Touris beiseite klingeln.

Im Supermarkt "Marqt"

Fahrrad vor einem Käseladen

Es ist so eine schöne Stadt! Ich komm‘ bestimmt bald mal wieder!

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2 Gedanken zu “So I’ve been to Amsterdam – the city of bikes

  1. ich kann dich da sehr gut verstehen :) ich mag auch mal ein oder zwei faule tage im urlaub, aber dann will ich was erleben und das fremde land erkunden! amsterdam steht definitiv auf meiner liste, schöne impressionen hast du eingefangen :) viele liebe grüße julia

  2. Ach toll :) Ich wünsch mich auch nach Amsterdam zurück :) Ich wollte eigentlich unbedingt nochmal im Sommer hin (beim letzten Besuch warens Minusgrade) aber diesen hat es einfach nicht hingehauen!
    Liebe Grüsse und ein schönes Wochenende!

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