Patchwork

Huhu! Es ist Freitag, meine Lieben, und ich komme endlich mal wieder dazu einen Blogbeitrag zu schreiben. Die letzten Wochen vergingen wie im Flug. Ich bin dabei, Arbeit, Uni und diverse Freizeitaktivitäten unter einen Hut zu kriegen und merke, dass ich wohl doch öfter mal „Nein“ sagen werden muss. Aber ich merke auch, dass das kein Weltuntergang ist. Weil „Nein“ so eine feste, planbare Größe ist, mit der die Leute viel besser umgehen können als mit „vielleicht, mal sehen, ich melde mich“. Don’t be a maybe! ;)

Trotz allem musste aber die Babydecke als Geschenk für meinen Kollegen endlich fertig werden. Das war mal wieder so ein Projekt bei dem ich mir fest vorgenommen hatte, frühzeitig damit zu beginnen. Doch dann hatte ich irgendwie Hemmungen anzufangen. Weil ich überall gelesen hatte, dass man bei einer Patchworkarbeit sehr, sehr, sehr genau arbeiten muss. Ich dachte also: „Okay… dann musst du dir erstmal einen Rollschneider und eine Schneidematte besorgen.“ Und hab‘ das vor mir hergeschoben und vor mir hergeschoben.

Babydecke aus Patchwork-Quadraten mit Fleece-Unterseite

Rausgeholfen aus diesem Tief hat mir dann Lotta Jansdotter mit ihrer schwedischen Leichtigkeit. Die hatte in ihrem Buch eine große selbstgenähte Patchworkdecke aus Resten gezeigt und erklärt, ihr käme es nicht so auf Genauigkeit an. Das fand‘ ich so toll und die Decke war so schön, dass ich dachte: „Ach, egal. Einfach machen!“

Also hab‘ ich mir aus Pappe eine Schablone gebastelt, die Stoffe zugeschnitten und die Quadrate dann zu einem bunten Muster zusammengewürfelt. Einfach so, ohne großen Plan, wie es mir gefiel. Dann wurden jeweils 6 Quadrate in einer Reihe aneinander genäht und die entstandenen 6 Reihen wiederum miteinander verbunden. Jetzt war die Oberseite schonmal fertig.

Vernähte Patchwork-Quadrate, die an der Unterseite festgesteckt werden

Auf die Unterseite habe ich dann dicke Vlieseline aufgebügelt. Für die Rückseite habe ich eine Fleece-Decke (hier Polarvide von Ikea) zugeschnitten. Den Patchwork-Stoff habe ich dann (wie oben zu sehen) auf dem Fleece festgesteckt und diagonal über die Quadrate genäht, um die Oberseite mit der Unterseite zu verbinden. An den Seiten wurde der Fleece dann hochgeklappt, rundherum einmal festgenäht und die Reste abgeschnitten.

Fertige Patchwork-Babydecke

Die Ecken der Quadrate liegen jetzt teilweise nicht hundertprozentig aufeinander. Aber eigentlich macht das nichts. Und ich glaube, es fällt noch nichtmal auf. Stattdessen bin ich stolz wie Bolle und würde sie am liebsten behalten… Aber schenken ist auch schön! ;)

So, ich werde dann heute Abend mal wieder zur Uni spazieren. Und morgen haben wir ein großes Gospel-Konzert als Abschlussfeier zur CD-Aufnahme. Das wird garantiert großartig! Achja, und nächste Woche ist ja schon Halloween. Habt ihr zufällig ’ne tolle, einfache, fixe Kostüm-Idee für mich? Bin ein bisschen einfallslos und Donnerstag ist schon die Party.

Ich wünsche euch auf jeden Fall ein wunderschönes Wochenende! Lasst es euch gut gehen! :)

Sew long!

Anni

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11 Gedanken zu “Patchwork

  1. Die Decke sieht super aus!! Und sauber genäht, Hut ab! Das gibt mir den Tritt in den Hintern die Babydecke fertigzunähnen (hoffentlich) – es sind 3 im Familen/Freundeskreis unterwegs… Dein Wochenende klingt aufregend! Dann man viel Spaß!! LG, M. :-)

  2. die ist total schön geworden, ich bin beeindruckt :) ich hab da auch totale hemmungen und stell mir das so schwierig vor, aber vielleicht probier ichs doch mal… hab ein schönes wochenende, viele liebe grüße julia

  3. Huhu,
    wow, die Decke ist ja super schön geworden.

    Einfache Kostümidee…. jaaa… weißes Bettlaken und zwei Löcher rein?!
    :)

    Ein schönes Wochenende!

    Svennie

  4. Liebe Anni, die Decke ist wunderbar. Und das ist original das erste Patchworkposting, das mich nicht schon direkt in meine Schranken weist, sondern bei dessen Lektüre ich dachte: Boah. Könnteste auch mal versuchen.
    Dankeschön!
    Sei liebst gegrüßt von Nina

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