Those days…

Es gibt ja so Tage, die sind schon doof, bevor sie überhaupt begonnen haben. Gestern Abend konnte ich schlecht einschlafen und dann bin ich mitten in der Nacht aufgewacht – mindestens zweimal. Der Wind heulte ums Haus und der (Schnee-)Regen prasselte so laut auf die Dachfenster, dass man glauben konnte die Welt ginge gleich unter. Kurz zuckte ein Blitz dort draußen und in der Ferne hörte man Donnergrollen. Dass der Tee, den ich am Abend getrunken hatte, weil das ja so eine beruhigende Wirkung haben soll, mir extrem auf die Blase drückte, machte die Sache nicht besser.

Dementsprechend ausgeruht fühlte ich mich dann am Morgen als der Wecker klingelte. Das (halbgefrorene) Wasser prasselte immer noch auf die Fenster und ich hätte mich am liebsten noch ein bisschen tiefer in die Bettdecke gekuschelt und einfach tot gestellt. Auf dem Weg zur Arbeit wäre ich dann auch mit einer Skibrille gut bedient gewesen als der Wind mir mit Macht die dicken, schweren Schneeflocken in die Augen schleuderte. Und als ich wie ein nasser Pudel unsere Abteilung betrat und ein: „Heute wäre ich lieber zu Hause geblieben“, vor mich hingrummelte, seufzte der Kollege: „Ich auch!“

Tja, was fängt man an mit so einem Tag? Ich muss zugeben, dass ich dazu neige ihn aufzugeben, bevor er überhaupt richtig begonnen hat. Ich bemitleide mich ein bisschen selbst, weil alles grau und nass und doooof ist und warte darauf endlich Feierabend machen zu können um den Kopf unter die Decke zu stecken.

Aber eigentlich passt das gar nicht zu mir. Und wisst ihr was mir hilft mich ein bisschen selbst zu motivieren und den doofen Depri-Hänger zu überwinden?

1.) Etwas schaffen, am besten etwas, das man sieht! Das braucht nur eine Kleinigkeit zu sein: der Ablagestapel, der schon eine Weile mal abgeheftet werden wollte. In 10 Minuten die Ablagefläche aufräumen. Die Glühbirne austauschen, die schon seit 3 Tagen kein Licht mehr abgibt. Das schafft Befriedigung und schon wirkt der Tag nicht mehr so sinnlos.

2.) Gute Musik, am besten während man die ungeliebte Aufgabe erledigt. Keep your head up klingt an einem solchen Tag doch besonders gut, nicht?

3.) Schöne Dinge planen: eine Party, einen Ausflug, ein Überraschungsgeschenk für jemand Besonderen,…

4.) Sich daran erinnern, dass auf Regen immer Sonnenschein folgt:

There comes always sunshine after the rain

Und am Ende ist der miese Tag vielleicht doch noch ganz schön: wer weiß?

Macht es euch auf jeden Fall gemütlich!

Sew long und liebste Grüße!

Anni

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2 Gedanken zu “Those days…

  1. oh ja, als ob du meinen montag dieser woche beschreibst… war einfach nur froh als er endlich vorbei war, aber deine tipps sind toll und hätten bestimmt auch geholfen :) viele liebe grüße julia

  2. Danke für diese Worte… So geht’s mir auch immer wieder, ich tendiere auch dazu, den Tag schon morgens um 8 aufzugeben wenn er so anfängt… Aber manchmal vergesse ich bei der Arbeit, dass der Tag eigentlich doof war und bin abends dann von meiner guten Laune selbst ganz überrascht ;)
    xo Zoe

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