Typisch norddeutsch: Bratkartoffeln mit Hering und sauren Gurken

So’n paar Bratkartoffeln machen ist ja eigentlich ganz einfach. Dachte ich jedenfalls immer, bevor ich es dann das erste Mal probiert habe. Und feststellen musste, dass es ziemlich schwierig ist die richtige Konsistenz hinzubekommen. Die Bratkartoffeln sollen schließlich außen schön knusprig, aber innen noch weich sein. Der Speck soll kross gebraten und die Zwiebeln nur glasig angehaucht werden. Bei mir war es irgendwie meistens so, dass die Kartoffeln ziemlich bröckelig wurden und beim Hin- und Herschieben in der Pfanne zerbrachen und die Zwiebeln am Ende schon fast schwarz waren.

Also diesmal ein „Lecker“-Rezeptheft geschnappt und festgestellt: Aha! Es gibt ein paar Trickse! Also zuerstmal die Kartoffeln kochen und nach ca. 20 Minuten das Wasser abgießen und die Schale abziehen. Die Kartoffeln auskühlen lassen und dann in dünne Scheiben schneiden.

Zuerst muss man die Speckwürfel ohne Fett anbraten (denn da ist genug Fett drin, das ausbrät). Wenn die Speckwürfel schon schön braun sind, die Zwiebeln noch schnell dazu geben und kurz mit andünsten. Dann alles aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen. Jetzt die Kartoffeln mit etwas Fett in die Pfanne geben (Öl, Butter oder Schmalz) und so lange brutzeln, bis sie schön braun sind. Zum Schluss die Speck-/Zwiebelmischung noch kurz mit dazugeben und alles gut mit Salz und Pfeffer würzen. Fertig!

Guten Appetit!

Anni

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