Geburtstagstasche

Meine Oma hat heute ihren 77. Geburtstag gefeiert. Und da Omas ja immer alles mögliche mit sich herumschleppen, wird sie sich sicherlich freuen, dass sie jetzt eine süße kleine Tasche ihr eigen nennen kann. Da kann der ganze Kleinkram drin verstaut werden und so mit nur einem Handgriff von einer Handtasche in die andere umziehen. Ganz schön praktisch oder?

Das Zpagetti-Gehäkele hat mich außerdem auf die Idee gebracht ein Blümchen zu machen und auf die Tasche zu applizieren.

Und für den Fall, dass sie doch gar nicht weiß, was sie in die Tasche tun soll, gab’s noch einen Parfümerie-Gutschein dazu. Da findet sich dann bestimmt irgendwas.

Ich hoffe sie freut sich darüber. Vor lauter Aufregung und mit den Gästen schnacken und Essen essen ist sie gar nicht dazu gekommen die Geschenke auszupacken. Aber in dem Alter sind die Geschenke wahrscheinlich auch nicht mehr so wichtig. Ich glaube sie hat sich mehr darüber gefreut ihre Lieben alle beisammen zu haben.

Wie verhindert man eigentlich, dass man sich über das Geburtstag-Haben gar nicht mehr so richtig freut? Ich meine früher als Kind, da konnte ich abends kaum einschlafen, weil ich so aufgeregt war. Tausende Gedanken gingen mir durch den Kopf. Welche Geschenke würde ich wohl bekommen? Was wäre in meiner Geburtstagstüte in der Schule? Wie würde die Party werden?

Meistens bin ich dann ganz früh morgens aufgewacht, noch vor allen anderen, und musste mich gedulden, bis die endlich aufstehen und mich an den Geburtstagstisch lassen. Dann konnte ich die Kerzen auspusten und die ersten Geschenke auspacken. In der Schule wusste die Lehrerin natürlich, dass man Geburtstag hat und die ganze Klasse hat einem gratuliert. Nachmittags kamen meistens die Verwandten mit weiteren Geschenken zum Kaffeetrinken und ein paar Tage später folgte dann der Kindergeburtstag. Und meine Geburtstagsfeiern waren immer der Hit! Mein Papa hat sich immer irgendetwas ausgedacht. Eine Schnitzeljagd ausgearbeitet, eine Schatzsuche und einmal sogar eine Trolljagd (könnt ihr euch noch daran erinnern, dass diese kleinen Plastik-Trolle mal der größte Schrei waren?). Und wenn wir dann mit dem gehobenen Schatz in Höchststimmung nach Hause kamen, hatte meine Mutter schon das Essen fertig.

Das waren noch Zeiten! Ich stand wirklich den ganzen Tag über im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Es war so aufregend alles! Das hätte ich gerne zurück!

Kann man irgendetwas dafür tun? Habt ihr ein paar Tipps wie ihr euch in Geburtstagsstimmung versetzt? Und was freut euch am meisten an eurem Geburstag?

Lasst mal hören, ich bin gespannt!

Liebste Grüße!

Anni

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