Kleines Update aus dem Osten

Halli hallo!

Ich meld‘ mich mal kurz aus dem Urlaub um ein bisschen zu berichten. Wobei Urlaub ein bisschen übertrieben ist. Bootcamp trifft es eher. ;) Übernachten in Zelten bedeutet bei diesem Wetter meistens nachts frieren und tagsüber schwitzen. Morgens wird früh (spätestens um 8 ) aufgestanden, das Flugzeug aufgerüstet (aus dem Hänger holen, zusammenstecken, waschen, polieren) und dann ins Grit (an die Startposition) gezogen. Danach erstmal frühstücken!

Frühstück erst nach körperlicher Betätigung zu bekommen, kenne ich sonst auch nur aus irgendwelchen Trainingslagern. Aber das ist hier ja auch ein Wettbewerb!!

Nach dem Frühstück geht es dann zum Briefing, wo die Teilnehmer von der Wettbewerbsleitung ihre Aufgaben gestellt bekommen und ein Meteorologe das Wetter für den Tag analysiert bzw. einigermaßen zuverlässig vorherzusagen versucht. Nach dem Briefing programmieren die Piloten ihre Rechner, indem sie dort die Daten für die Aufgaben eingeben, und dann geht es an den Start. Dort stehen dann jede Menge Segelflugzeuge in mehreren Reihen hintereinander, die nach und nach von Motorflugzeugen in die Luft geschleppt werden.

Startaufstellung

Motorschlepp

Eine LS 1 (ein Einsitzer) und oben schöne Schäfchenwolken für gute Thermikflüge.

Nachdem die Piloten sich in die Luft begeben haben, heißt es für uns Rückholer erstmal warten und eventuell mitfiebern, falls man eine Antenne hat, um den Funk mitzuhören. Das ist natürlich optimal. Da bekommt man dann mit, wie es den Piloten so geht, wo sie sich gerade befinden, ob sie es wohl schaffen, zum Flugplatz zurückzukommen, oder eine Außenlandung machen müssen.

Außerdem hat man ein bisschen Zeit, um in der Sonne zu sitzen und ein Buch zu lesen, die Einkäufe zu erledigen und was sonst noch so anfällt. So lange, bis sich der Pilot meldet und sagt, dass er entweder außen gelandet ist, oder zurück zum Platz kommt. In beiden Fällen muss man dann ins Auto springen und ihn und sein Flugzeug abholen fahren.

Unser Camp.

Eine Reihe von Flugzeug-Anhängern

Wenn die Piloten wieder da sind, wird langsam das Essen vorbereitet. Gott sei Dank haben wir einen Kühlschrank mitgenommen. Aber auf einem kleinen Gaskocher und mit einer Elektropfanne Essen für 10-12 Personen zu kochen ist schon eine Herausforderung. Hin und wieder hat aber auch keiner Lust sich ums Essen zu kümmern. Vor allem, wenn die Piloten außen gelandet sind, die Rückholtour lange gedauert hat und allgemein ein bisschen Frust herrscht, weil andere irgendwie doch besser geflogen sind. Dann ist es super, sich einfach ins Restaurant zu setzen und bedienen zu lassen. Ein bis zwei Bierchen zu trinken und den Tag gemütlich ausklingen zu lassen. Um dann relativ früh ins Bett zu gehen, weil man ja am nächsten Morgen wieder früh aufstehen und fit sein muss.

Advertisements

Sag mir was du denkst:

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s