Möhrensuppe am Montag

Ich bin heute bei einer Freundin in Hamburg. Zum lecker Frühstücken und quatschen und bummeln und shoppen und so.

Aber ich dachte, ich lass‘ euch mal ein superleckeres Rezept hier. Und eins, das total einfach nachzukochen ist. Denn Montags, da ist man noch geschafft vom Wochenende, wünscht sich, man hätte morgens länger schlafen können und hat ganz sicher keine Energie sich abends noch stundenlang in die Küche zu stellen. Man braucht ein bisschen Trost. Zum Beispiel von einer Suppe. Die hat ja früher schon Trost gespendet, wenn man krank im Bett lag. Da hat sie gesagt: „Alles wird wieder gut, bald bist du wieder gesund.“ Und heute, da sagt sie: „Alles wird wieder gut, bald ist wieder Wochenende!“

 

Möhrensuppe (nach einem Rezept aus der „We Love Living“)

1 Schalotte (oder kleine Zwiebel)

2 Zehen Knoblauch

1 daumengroßes Stück Ingwer

1 Chilischote

2 EL Olivenöl

500g Karotten

1 Ltr. Hühnerbrühe

1 Zimtstange

Salz & frisch gemahlener Pfeffer

Saft einer großen Orange

Zauberstab (Pürierstab)

Karotten schälen und in Scheiben schneiden. Ingwer ebenfalls. Schalotte und Knoblauch schälen und hacken. Die Chilischote klein schneiden. Das Öl in einem Topf erhitzen und Ingwer, Chilischote, Schalotte und Knoblauch kurz darin anbraten. Wenn die Zwiebeln glasig sind (und nicht braun werden lassen!) die Karotten hinzugeben und für ein paar Minuten mitbraten. Währenddessen das Wasser für die Hühnerbrühe aufkochen, die Brühe im gekochten Wasser auflösen und dann zu den Möhren hinzugeben. Die Zimtstange mit in den Topf geben und das Ganze ohne Deckel 15 Minuten vor sich hinköcheln lassen, bis die Karotten weich sind. Die Zimtstange entfernen. Dann den Zauberstab zücken und die Zutaten pürieren, bis keine großen Stücken mehr vorhanden sind und alles samtig weich aussieht. Die Orange ausdrücken und den Saft in die Suppe geben. Alles noch einmal aufkochen lassen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Wer es nicht ganz so scharf mag, sollte vor dem Schneiden der Chilischote die Kerne entfernen, oder die Chilischote ganz lassen und nur mitkochen. In dem Fall am besten mit der Zimtstange zusammen in die Suppe geben und gleichzeitig wieder herausnehmen. Ein bisschen milder (und sehr lecker) wird es auch, wenn man zum Servieren einen Klecks Créme Fraiche auf die Suppe gibt.

Guten Appetit!

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