Noch ein Lesetipp: Der Duft des Mangobaums

Nachdem ich letzte Woche mit ’ner fiesen Erkältung im Bett lag, bekommt ihr jetzt nochmal eine Buchempfehlung:

„Der Duft des Mangobaums“ von Jan Winter

Alma Dillingham ist 27 Jahre alt, als sie sich an Bord der „Antenor“ begibt, um mit ihrem dreijährigen Sohn Albert vom kalten England ins warme Malaya zu reisen. Ihr Ehemann Howard ist bereits eineinhalb Jahre dort. Er hat eine Kautschukplantage gekauft und wollte alles so weit vorbereiten, dass seine Familie später nachkommen kann. Für Alma und ihren Sohn ist es nun endlich soweit. Sie können die kalten Nächte und ärmlichen Verhältnisse in Liverpool endlich hinter sich lassen und sich auf ein Leben in wärmeren Gefilden freuen. Alma ist fest entschlossen in Malaya ihr Glück zu finden.

Doch als sie in Malaya ankommen, merkt sie, dass Howard und sie sich ein wenig voneinander entfernt haben. Howard scheint sich verändert zu haben und es wird sich bald herausstellen, dass er ihr ein paar Dinge verschwiegen, vielleicht sogar gelogen hat.

Auch mit den anderen Europäern kann Alma sich nicht recht anfreunden. Denen ist das Wetter in Malaya zu warm. Die Frauen verkriechen sich tagsüber in ihren Häusern oder versuchen sich im Schatten aufzuhalten, während Alma sich die Plantage anschaut und den Dschungel hinter ihrem Haus erkunden geht. Nach einem bösen Streitgespräch mit  ihrer Schwägerin Mabel, die auf der Nachbarplantage wohnt, meidet Alma den Kontakt zu ihr. Stattdessen freundet sie sich mit dem malaiischen Hauspersonal an, was unter den anderen Europäern auch nicht unbedingt gern gesehen wird. Einzig auf Raymond, den schroffen, wortkargen Australier, macht ihr Verhalten Eindruck und schon bald wird er ihr engster Freund und Vertrauter.

„Der Duft des Mangobaums“ ist ein großartiges Buch. Es spielt in Malaya, einer englischen Kolonie im heutigen Malaysia, zur Zeit vor dem zweiten Weltkrieg. Der Autor versteht es, geschichtliches Hintergrundwissen geschickt in die Story mit einfließen zu lassen und die Begeisterung für dieses Land reißt einen einfach mit. Wer einmal mit dem Lesen angefangen hat, der wird das Buch ungern wieder weglegen.

Wer „Die weiße Massai“ mochte, der wird dieses Buch lieben!

An dieser Stelle möchte ich mich einmal recht herzlich bei vorablesen.de bedanken. Es ist toll, dass man bei euch die Möglichkeit hat, stets neue Bücher zu gewinnen!

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Veröffentlicht in Lesen

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