Rosige Aussichten – Susie-Mini-Bag

Krims-Krams-Tasche für Mädchen

Hey ihr Lieben!

Guten Freunden schenkt man ja nicht unbedingt immer nur Küsschen, sondern auch mal andere schöne Dinge. Zum Geburtstag meiner lieben Freundin N, habe ich deshalb ein bisschen im Nähzimmer gewerkelt und ein paar Stoffstücke bearbeitet.

Kleine Make-Up-Tasche

Herausgekommen ist dabei diese süße kleine Tasche für Mädchenkram. Das Schnittmuster heißt “Susie” und ist ein Freebie von pattydoo. Durch die Kellerfalten sieht die Tasche echt raffiniert aus. Sie ist ein bisschen aufwendiger zu nähen, aber durch das tolle Video auch anfängertauglich.

Mädchenkram - kleine Tasche für unterwegs

Ich finde sie einfach richtig süß und hätte sie am liebsten behalten. Ist auch mal etwas anderes als die schlichten rechteckigen Taschen, die ich sonst immer nähe.  Das Schnittmuster werde ich bestimmt noch ein paarmal verwenden. :)

Sew long,

Anni


Freitags-Date

Coffee Mug Dayplanner Calendar

Hallo ihr Lieben!

Falls ihr hier schon länger mitlest, dann könnt ihr euch sicher noch an die Zeiten erinnern, als Steffi für jeden Freitag ein paar Fragen vorbereitet hatte, und wir uns gegenseitig ins Wochenende verabschiedeten. Das hatte sich irgendwie so als Ritual etabliert. Jeden Freitag ein kleiner Ausblick auf’s Wochenende und ein Rückblick auf die Woche. Und weil ich das vermisst habe, will ich das jetzt einfach wieder einführen. Das wird vielleicht nicht an jedem Freitag klappen, aber hoffentlich an vielen.

Dieses Wochenende werde ich die letzten Vorlesungen für dieses Semester besuchen. Nächsten Freitag noch die letzte Klausur und dann sind bereits 4 Semester rum, 2 Jahre Uni geschafft. 2 Jahre! Wahnsinn, wie schnell die Zeit vergeht! Letztes Jahr um diese Zeit war ich mit den Nerven total am Ende und hab’ sehr stark überlegt nicht einfach alles hinzuschmeißen und Prinzessin zu werden. Ich hab’ mich selbst extrem unter Druck gesetzt das alles supersupergut zu machen und mir damit am Ende eher selbst geschadet.

Danach hab’ ich dann beschlossen, dass ich das Ganze ein bisschen lockerer angehen muss. Hilft ja auch keinem, wenn ich am Ende mit chronischer Migräne wochenlang auf dem Sofa herumvegetiere. Deshalb stand dieses Jahr stärker der Spaß im Vordergrund und damit fahre ich bisher ganz gut. Selbst die anstehende Klausur (Datenverarbeitung, Statistik, Controlling) kann mich bisher nicht aus der Ruhe bringen. Und ich sage euch: diese Fächer sind wirklich ätzend!

Es wird also noch ein bisschen gelernt, am Wochenende. Am Sonntagmorgen allerdings, da gehe ich mit meiner Family frühstücken und ich freue mich schon sehr! Ausgiebiges Frühstück liebe ich sowieso: Eier, Speck, Obstsalat, Croissants,… Dann noch in schönem Ambiente und mit netten Gesprächen. Perfekt!

Was habt ihr denn Schönes vor? Startet ihr in die Ferien? Schon Urlaub? Das Wetter soll ja eher mau werden, aber lasst euch dadurch nicht ärgern!

Happy Weekend, everyone!

Sew long!

Anni


Stiftemappe aus Landkarte

Stiftemäppchen aus ICAO-Karte Landkarte genäht

Hey ihr Lieben!

Habt ihr einen schönen Sommer, bisher? Da war ja irgendwie schon alles drin: 38°C-Tage und welche mit 15°C und Regen. Ziemlich wechselhaft.

Ich wollte eigentlich den heutigen Nachmittag auf dem Golfplatz verbringen und mal ein bisschen in den Sport reinschnuppern. Aber bei dem Dauerregen wurde das Event abgeblasen. – Auch nicht ganz so schlimm, denn so habe ich einen freien Sonntag gewonnen, an dem ich jetzt z.B. endlich mal wieder zum Bloggen komme.

Okay, eigentlich wäre es wohl besser ich würde jetzt Statistik lernen, aber…. Statistik! Wer beschäftigt sich damit schon mehr als nötig? Und weil ich in den Vorlesungen sowieso nicht viel verstanden habe, starrte ich stattdessen lieber auf meine neue Federmappe und träumte mich ans Meer.

Federmappe, Stiftemappe aus ICAO-Karte, Landkarte selbstgenäht

Das geht bei diesem Täschchen nämlich ziemlich gut! Schon länger wollte ich mal meine alten Segelflugkarten zu einer kleinen Tasche verarbeiten und als meine alte Stiftemappe versehentlich im Kaffee ertränkt wurde, war es Zeit das Projekt umzusetzen. Das geht auch ruckizucki (z.B. nach dieser Anleitung, ist zwar auf Englisch, aber die Bilder sind sehr aussagekräftig.)

Perfekt für den Uni-Alltag

Da die Karte, obwohl sehr stabil, nicht komplett reißfest ist (und ich in meiner Eile auch nicht daran dachte sie mit Vliesofix zu füttern) habe ich die Nähte einfach noch einmal mit Tesafilm überklebt. Das gibt dem ganzen auch noch ein bisschen mehr Used-Look, denn Segelflieger bekleben ihre Karten immer mit Tesafilm, um dort ihre Flugstrecken aufzuzeichnen und dann hinterher wieder ablösen zu können.

Ich jedenfalls bin ganz happy über die Kleine! Allerdings bin ich auch froh, wenn ich sie im August mal ein wenig zur Seite legen kann. Denn da sind Semesterferien. Juchuu! :)

Sew long!

Anni


Sunday Sweetness

Sweet Table, Muffins, Cupcakes, Eaton Mess

Hey ihr Lieben!

Für einen guten Start in den Montag und um die warme Sommer-Woche, die uns den Wetterdiensten zufolge bevorsteht, angenehm zu beginnen, habe ich euch heute ein bisschen was Süßes mitgebracht.

Cupcakes, Muffins, Etagere

Die Bilder stammen von meiner Feier im April, als ich 11.111 Tage alt wurde und zu diesem Anlass ein paar liebe Freundinnen zum Kaffeetrinken bei mir waren. 11.111 Tage? Ja, genau! Warum nicht mal ein ungewöhnliches Datum feiern? Die Kollegen haben mich zwar mit ein wenig Skepsis im Blick und einem leichten Zweifel an meiner Zurechnungsfähigkeit angeschaut, als ich am Montag darauf die Kuchenreste ins Büro schleppte und von meiner Feier erzählte… Aber wie heißt es so schön: “Die höchste Norm des Glücks, ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit.” Naja, und da sie an den Köstlichkeiten teilhaben durften, war ihnen das Wieso und Warum letztlich auch egal. ;)

Cupcakes, Muffins, Etagere, England, London

Geboren wurde ich ja Ende November und das ist irgendwie immer eine Zeit, die schon mit Vorweihnachtsstress belastet ist. Die ersten Weihnachtsfeiern finden schon statt, die Wochenenden werden für Shopping-Tripps nach Geschenken verplant und da meine Mutter dann auch noch in der gleichen Woche Geburtstag hat, ist es immer schwer alle Festivitäten unter einen Hut zu bekommen.

Wimpelkette, Girlande, DIY

Diese Feier im April war dagegen recht entspannt und ich hatte total Lust ein bisschen in der Küche rumzuwerkeln. Es war ein richtig netter Nachmittag mit den Mädels. Draußen grau und verregnet und drinnen haben wir es uns bei Kerzenschein und Kuchen gemütlich gemacht. Perfekt!

Eaton Mess, Erdbeer-Sahne-Baiser

Die Eaton-Mess-Becher kamen richtig gut an. Soo lecker! Das Rezept kommt demnächst im Rahmen einer kleinen Buchvorstellung.

Getränke-Buffet, Drinks

Und wie ihr sehen könnt, war das Getränke-Buffet etwas improvisiert auf meinem Schreibtisch aufgebaut, die Wimpelkette selbst gebastelt. Ich finde, wenn man Lifestyle-Blogs liest, bekommt man oft den Eindruck, dass man zuerst die gesamte Party-Abteilung von diversen Online-Shops leerkaufen muss, um dann ein total durchgestyltes Event schmeißen zu können. Aber das ist echt nicht nötig! Am wichtigsten ist, dass das Essen schmeckt. ;) Und deshalb hier jetzt die Verlinkungen zu den Cupcakes:

Oreo-Cheesecake-Cupcakes

Mint-filled Brownie Cupcakes

Fanta-Muffins

– Schoko-Brezeln: Salzbrezeln auf ein Backpapier legen und mit geschmolzener dunkler Schokolade beträufeln. Dann bis zum Servieren ab damit in den Kühlschrank. (Kamen auch super an! Süß und salzig ist ‘ne tolle Kombi!)

Also, wann schmeißt ihr die nächste Party?

Habt eine tolle Woche!

Sew long!

Anni


Is everyone hanging out without me?

Blauer Himmel, Cummuli, grüne Felder

Es gibt da dieses Phänomen, dass sich #fomo nennt: “Fear of missing out”, also die Angst, etwas zu verpassen. Und genau diese Angst überfällt mich von Zeit zu Zeit. Das wird immer schlimmer, wenn die Tage länger werden und das Wetter schön. Da gibt es dann Wochenenden, auf die freue ich mich total, weil die Woche so super stressig ist und die Wochenenden davor vielleicht so durchgeplant waren und ich denke: “Hey, am Wochenende, da mache ich einfach mal gar nichts! Oder habe Zeit um all die Dinge zu machen, die ich die Woche über nicht geschafft habe. Um zu entspannen und mich zu sortieren.”

Blauer Himmel, Cummuli, grüne Felder, Weite, Holzgatter

Da nehme ich mir dann also nichts vor. Und das ist auch vollkommen in Ordnung. Bis… ja, bis dieser sonnige Superschönwettertag vor der Tür steht, die Fahrradfahrer in Schwärmen durch unser kleines Örtchen ziehen und mir auffällt: “Hm… Hans und Franz sitzen bestimmt alle gerade bei einem gemeinsamen Eis im Eiscafé oder treffen sich abends im Biergarten. Und ich?? Ich hocke hier… alleine zu Hause.” Und irgendwie finde ich das dann total doof. Ich habe Angst irgendwas zu verpassen, habe Angst, dass alle anderen tolle Sachen machen und ich nicht dabei bin, habe Angst mein Leben zu verpassen. Und dann fange ich an alle möglichen Freunde anzuschreiben, ob sie nicht vielleicht Lust und Zeit hätten was spontan mit mir zu machen. Naja und meistens sind die dann schon verplant. Und dann habe ich das Gefühl ich hätte keine Freunde… Was objektiv gesehen natürlich völliger Quatsch ist. Schließlich wollte ich ja gar nichts unternehmen und kann dann auch nicht erwarten dass andere abrufbereit dastehen, wenn ich mich plötzlich melde.

Eigentlich wäre ja auch alles okay. Bei schlechtem Wetter würde ich gar nicht darüber nachdenken, ob alle anderen jetzt gerade gemeinsam im Café sitzen oder andere tolle Sachen ohne mich machen. Aber bei gutem Wetter, da überkommt mich die große #fomo. Und dann hoffe ich, dass es bald mal wieder regnet…

Geht es euch manchmal genauso? Bitte sagt ja…

Sew long!

Anni

 


Alles neu macht der Mai

Welcome-Sketch Frau Hölle

Hey ihr Lieben!

Ich bin gerade total im Zeichenfieber! Vor ca. 2 Wochen habe ich an dem Sketchnotes-Workshop von Frau Hölle teilgenommen, der hier in Bremen in der tollen Kalle-Co-Werkstatt stattfand. Und seitdem bin ich total infiziert. Was auch dazu geführt hat, dass mein Blog ein kleines Make-Over bekam.

Die Social-Media-Buttons, die mir schon länger ein Dorn im Auge waren, sind jetzt schön klein und gleichmäßig in der Seitenleiste angeordnet. Außerdem hab’ ich mir ein Alter-Ego als Profil-Bild gezeichnet. Wie findet ihr’s?

Der Header musste auch mal wieder neu. Und ein Favicon für die Adress-Leiste gibt es nun auch endlich. So sieht alles ein bisschen einheitlicher aus und gefällt mir richtig gut.

Achso, und eine Über-Mich-Seite gibt es auch seit einiger Zeit. Fall’s ihr’s noch nicht gesehen habt. ;)

Wie ihr sehen könnt, hat mich dieser Workshop-Tag ziemlich inspiriert. Falls ihr auch Lust auf’s Zeichnen habt oder euch fragt, was Sketchnotes eigentlich sind, hüpft doch schnell mal zu Frau Hölle rüber. Da gibt’s auch einen Download für die #30TageSketchnoteChallenge an der ich gerade per Instagram teilnehme. Vielleicht wollt ihr ja auch mitmachen?

Ich lasse euch jetzt noch ein paar Impressionen von dem tollen Workshop-Tag da und wünsche euch ansonsten ein schönes Wochenende!

Sew long!

Anni

Kalle-Co-Werkstatt

Goodie

Working on our Sketchnotes

Sketchnotes Workshop mit Frau Hölle


4 weeks no TV – Challenge

IKEA TV-Schrank, Fernseher Nische

Hey ihr Lieben! Ja, ich lass mich auch mal wieder hier blicken. Und zwar um euch ein bisschen von meiner “4 weeks no TV-Challenge” zu erzählen. (Aber erst nachdem ich ein paar Problemchen mit meinem Bildbearbeitungsprogramm gelöst habe. Das wollte nämlich nicht mehr so wie ich. Also eigentlich überhaupt nicht mehr. Aber egal: neues Programm, alles gut! :) )

Wie ihr oben auf dem Bild sehen könnt, gibt es in meinem Wohnzimmer eine Fernseh-Ecke. Also eine Nische, in die sich der Fernseher wunderschön einfügt. Die ist wie dafür gemacht. Und obwohl ich immer behaupte ja sowieso nicht viel fernzusehen (“das Programm ist eh schlecht, da läuft ja gar nichts Vernünftiges mehr, etc., etc.”, ihr kennt das vielleicht) hab ich mich doch immer wieder auf meinem gemütlichen Sofa vor dem Fernseher wiedergefunden, während die To-Do-Liste verschmäht in irgendeiner Ecke lag.

Das Problem ist nämlich, ich gebe es mal ganz offen zu: alleine essen finde ich doof! Und weil ich das so doof finde und mich irgendwie davon ablenken wollte, landete ich bisher immer mit meinem Essen vor dem Fernseher. “Nur schnell die eine Folge meiner aufgenommen Serie gucken und ein bisschen was Leckeres futtern und dann mach ich noch das, was ich mir sonst so für den Abend vorgenommen habe.” IKEA Karlstad Sofa, altrosa Wandfarbe, gemütlich

Tja, aber wenn man dann erstmal so gemütlich auf dem Sofa sitzt… dann läuft die Dudelkiste weiter und irgendwann schaut man auf die Uhr und es ist Zeit für’s Bett. Und zufrieden bin ich dann nicht, denn ich habe jede Menge Schrott angeschaut, den ich gar nicht gucken wollte und nichts von dem gemacht, was ich eigentlich tun wollte.

Ich hab das Fernsehen also als großen Zeitfresser identifiziert und beschlossen mal eine kleine TV-Detox-Kur zu machen. Detoxen ist ja schließlich total in, oder? Ich bin mittlerweile seit einer Woche dabei und bisher klappt es echt gut! Ich habe viel gelesen, mal wieder genäht, öfter Sport getrieben, die Wohnung ist ziemlich aufgeräumt und der Balkon ist hübsch.

Aber, der Mensch ist ein Gewohnheitstier und deshalb muss ich die 4 Wochen unbedingt durchziehen. Denn am Wochenende fand ich mich plötzlich wie ferngesteuert mit meinem Abendbrot vor dem Fernseher wieder und es dauerte ein paar Sekunden, bis ich den Fernseher wieder ausstellte und zurück an den Esstisch taperte. Furchtbar erschrocken darüber, wie automatisch manche Prozesse so ablaufen. Ich muss mich also umprogrammieren!

Aber danach, danach wird ein ganzer Abend ganz bewusst dem Aufholen meiner Lieblingsserien gewidmet! :D Und ab da ist dann der Plan wirklich bewusst zwischendurch mal einen Abend nur die aufgenommenen Serien oder eine DVD zu gucken. Nur dieses nebenbei-völlig-vernebelt-auf-die-Glotze-starren, das soll es hier nicht mehr geben.

Wünscht mir Glück!

Ach, und wie ist es bei euch so? Wie würdet ihr euren Fernsehkonsum einschätzen?

Sew long,

Anni


Lese-Ecke: Eleanor & Park

Lese-Ecke im Wohnzimmer mit IKEA Regolit Lampe

Hey ihr Lieben, wie geht es euch? Ich genieße gerade Urlaub und Semesterferien und erhole mich ein bisschen von dem Klausurenstress der letzten Wochen. Ein bisschen shoppen, ein bisschen rumschlunzen und mit lieben Leuten Kaffee trinken, die ich schon lange nicht mehr gesehen habe. Ein Besuch beim Möbelschweden stand ebenfalls auf meiner To-Do-Liste und so ist hier endlich die lang ersehnte neue Stehleuchte eingezogen. Ich nenne sie liebevoll meine kleine Straßenlaterne. ;)

Lese-Ecke im Wohnzimmer

Für die Fotos meiner neuen Lieblingsecke habe ich übrigens extra einen Mini-Bereich meines Wohnzimmers freigeräumt, in dem ansonsten im Moment das Chaos herrscht. Hierher habe ich mich nämlich verzogen, weil die Dachdecker mir heute neue Dachfenster einsetzen und alles was in den anderen Räumen im Weg stand… ja, richtig: steht jetzt im Wohnzimmer. Und während der Wind durch die offenen Fenster in meine Wohnung zieht, hocke ich mit Wolldecke auf der Couch und habe endlich mal wieder Zeit zum Blog schreiben und lesen.

À propos lesen: Ich wollte euch noch ein Buch empfehlen, dass ich innerhalb weniger Stunden verschlungen habe, weil es einfach so toll ist.

Eleanor&Park

Ich habe in letzter Zeit viele gute Bücher gelesen, aber keins von denen hat mich so gefesselt, wie dieses. Rainbow Rowell versteht es so geschickt, einen Spannungsbogen über das gesamte Buch zu ziehen, dass man es einfach nicht mehr aus der Hand legen kann.

Eleanor und Park treffen das erste Mal im Bus auf dem Weg zur Schule aufeinander. Eleanor ist die Neue und Park fragt sich, warum zum Teufel sie sich so auffällig anders anziehen muss. Ist doch klar, dass sie sich damit zum Opfer für Hohn und Gespött unter den Schülern macht. Und dann hat sie auch noch diese herausstechenden roten Haare! Und so ist es auch nicht verwunderlich, dass niemand im Bus rückt, um ihr einen Sitzplatz freizumachen. Bis sich Park selbst schließlich erbarmt, obwohl er weiß, dass er sich damit für die anderen Kids angreifbar macht.
So sitzen er und Eleanor zunächst auf jeder Busfahrt schweigend nebeneinander, bis Park irgendwann erste Annäherungsversuche wagt. Eine Annäherung an dieses komische Mädchen, das ihn irgendwie fasziniert. Und für Eleanor wird die Busfahrt bald zur schönsten Zeit ihres Tages. Denn ihr Zuhause, das ist so zerbrochen, dass man es eigentlich nicht mehr Zuhause nennen kann…

Es ist dramatisch und dabei sehr realistisch, dass in Eleanors Leben etwas so Schönes und etwas so Schreckliches gleichzeitig passieren. Dieses Buch zu lesen, fühlte sich an, wie in einen Fluss mit extremen Stromschnellen zu geraten. Es gibt immer kurz Zeit zum Luftholen, bevor die nächste Stromschnelle einen erwischt.

Was mir außerdem sehr gut gefallen hat, ist, dass in Rowells Buch die Andersartigkeit so gefeiert wird. Denn Park verliebt sich nicht in die hübsche Blonde, die nur selber nicht weiß, dass sie so hübsch ist. Nein, er verliebt sich in die moppelige, sich komisch kleidende Eleanor. Und zwar genau weil sie so anders ist.
Lieblingszitat (S. 189): “Eleanor hatte recht: Sie sah nie schön aus. Sie sah aus wie ein Kunstwerk, und Kunst musste nicht schön sein; Kunst sollte etwas in einem auslösen.”

Also: es ist wirklich soo gut und ihr solltet es unbedingt lesen!

Und ich, ich stecke schon mitten im nächsten Buch! Also, viele Grüße von der Couch! ;)

Sew long!

Anni


Hello 2015

Hallo ihr Lieben!

Ich hoffe euch geht’s gut und ihr seid gut ins neue Jahr gekommen?!

Ich wollte mal kurz was von mir hören lassen, auch wenn ich nach dem Weihnachtstrubel jetzt direkt in die Klausurphase starte. Wobei das Weihnachten 2014 bei mir gar nicht so weihnachtlich war. Das Wetter ließ ja eher zu wünschen übrig und da wir noch am 20.12. eine Prüfung zu bewältigen hatten (warum machen die sowas??) war bei mir eh nicht viel Zeit um auf Weihnachtsmärkten zu schnuddeln und mich in Stimmung für das heilige Fest zu bringen.

Sonnenaufgang an der Weser in Bremen

Zwischenzeitlich hatte ich da auch mal Phasen, in denen ich mich fragte, wofür ich das Ganze überhaupt mache. Da überlegte ich dann was ich alles Schönes mit meiner Zeit anfangen könnte, wenn ich nicht studieren müsste: viel mehr Bloggen, Fotografieren, Scrapbooking beginnen, ganz viele Cafés besuchen, Wochenendtrips in andere Städte machen oder ans Meer, mal wieder was Nähen, die Wohnung renovieren/umdekorieren etc. pp. (Also falls ihr noch Ideen sucht, ich hätte da einige…) Aber so schnell wie sie gekommen waren, verflogen die Zweifel auch wieder. Ich denke, hin und wieder stehen zu bleiben und den eigenen Weg zu hinterfragen ist irgendwie ganz normal. Gerade, wenn das Ziel noch so weit entfernt scheint. Aber jetzt, wo fast schon das vierte Semester erreicht ist, lohnt sich das Aufhören sowieso nicht mehr. ;)

Sonnenaufgang an der Weser in Bremen

Stattdessen mache ich schon fleißig Pläne für alles, was sich in die 2 Wochen Semesterferien reinquetschen lässt, die ich Ende Februar haben werde. Und versuche zwischen Job und Lernen auch immer die kleinen Freuden des Lebens zu genießen.

Dabei hilft mir zum Beispiel das Aufnehmen von Fotos (die Bilder hier sind bei einem Morgenspaziergang zwischen den Feiertagen entstanden) um schöne Momente festzuhalten, oder das Schreiben eines Glückstagebuches. Jeden Abend vor’m Schlafengehen schreibe ich ein paar Dinge auf, die mich an dem Tag happy gemacht haben. Im Moment nutze ich dafür dieses Buch von Eckhard von Hirschhausen, welches wirklich schön gestaltet ist.

Außerdem motiviert es mich, in der Uni auf meine Lerngruppe und andere KommilitonInnen zu treffen, die das gleiche Schicksal teilen. Ein Fernstudium wäre wirklich nichts für mich!

Sonnenaufgang an der Weser in Bremen

Insofern: neues Jahr, neues Glück! Alles bleibt, wie es war, aber doch ein bisschen anders. Ich hab mir jedenfalls vorgenommen alles ein bisschen entspannter anzugehen, aber ohne die Dinge schleifen zu lassen (ein kleiner Drahtseilakt) und mir viele schöne Momente zu schaffen. Auf der Liste stehen momentan: ein Fallschirmsprung, eine Wellnesswoche, ein Stockholm-Besuch, ein Blogger-Workshop,… Stay tuned! ;)

Habt ihr auch kleine Glücklichmacher, die euch durch den grauen Alltag bringen? Erzählt doch mal!

Sew long!

Anni

 


Ein Abend im Bonbon-Paradies

Bonbon-Waage

Die besten Läden sind für mich die kleinen, süßen, gemütlichen. Die irgendwie von innen heraus leuchten und man schon von außen erkennen kann, dass dort total nette Inhaber oder Angestellte an der Kasse stehen, weil sie ihren Job mit Liebe machen und weil er ihnen wirklich Spaß macht. Genau so ein Laden ist die Bremer Bonbonmanufaktur.

Bonbongläser auf dem Tresen

Gelegen in der schönen Böttcherstraße drücken sich hier tagtäglich viele, viele Touristen die Nase an der Fensterscheibe platt um die bunten Köstlichkeiten zu bewundern und vielleicht ein Glas oder 2 der leckeren Bonbons mit nach Hause zu nehmen. Und wenn man Glück hat, kommt man gerade richtig, um zuzuschauen wie die Bonbons hergestellt werden und einen noch warmen Bonbon direkt aus der Presse abzustauben.

fertige Bonbons und Lollis auf dem Blech

Auch ich war in den letzten Jahren schon ein paar Mal dort um die hübschen Leckereien zu erwerben und als Geschenk sogar bis nach Israel zu tragen. Allerdings Bremer, die für sich etwas einkaufen, so sagt die Inhaberin Sabine Marquardt, sieht sie hier eher selten. Schade eigentlich, oder?

Bonbons ziehen am Haken

Bonbon-Aromen in Gläsern

Bonbon-Produktion auf der Wärmeplatte

mint-weiße Bonbons

Als in unserer Nordblogger-Runde jemand fragte, ob wir nicht einen Workshop in dem hübschen kleinen Laden besuchen wollten, war ich sofort Feuer und Flamme! Leckere Bonbons selber machen? Aber immer doch!

Leider können aus Platzmangel immer nur 10 Leute gleichzeitig teilnehmen und ich hatte Glück den letzten Platz zu ergattern, denn die Warteliste unserer Facebook-Gruppe wurde ganz schön lang!

 

große Bonbon-Gläser im Regal

Und so fanden wir uns ein, an einem Freitagabend im Oktober, probierten uns erst munter durch das vorhandene Sortiment und durften dann selbst für 2 bereits angefertigte Teige Geschmack und Farbe bestimmen und dann fleißig auf der Wärmeplatte Bonbons, Lollis und Zuckerstangen formen. Und das hat so viel Spaß gemacht, dass ich hinterher dachte: “Das könnte ich den ganzen Tag tun: In diesem zuckersüßen Laden mit all den bunten Bonbons um mich herum Teig rollen und formen.”

 

Lolli-Produktion

pink-grüne Bonbons en masse

Hinterher gingen wir dann alle mit einer großen Tüte Bonbons nach Hause und dem Gefühl jetzt unbedingt nochmal was Salziges essen zu müssen, nach dem ganzen Süßkram!

Liebste Grüße!

Anni

P.S.: Mit dabei waren unsere Organisatorin Heike, sowie Sandra, Sarah-Maria, Anneli, Kerstin, Birte, Angi, Maria & Neni


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