Archiv des Autors: Lolle Pampolle

Über Lolle Pampolle

Hallo! Ich bin Anni und hier möchte ich dir schöne Dinge vorstellen: Selbstgenähtes, tolle Bücher, leckere Rezepte, Buntes, Kreatives, Großartiges. Über Kommentare, Anregungen und Ideen freue ich mich immer!

Spaghetti in Zitronenöl mit Schinken-Chips

Ich bin ein absoluter Genuss-Mensch! Immer wenn Leute mir erklären, dass sie nicht für sich alleine kochen, weil das ja keinen Spaß machen würde, muss ich die Stirn zusammenziehen und die Nase kräuseln. Vor ein paar Jahren hätte ich vielleicht sogar noch zugestimmt, aber heute ist das ganz anders.

Ich stelle mich zwar keine 4 Stunden in die Küche, aber auch wenn ich alleine esse, möchte ich leckere, frische Zutaten verwenden, die Aromen sollen mir möglichst schon während des Kochens in die Nase wehen und am Ende möchte ich das Gefühl haben ein wirklich gutes Gericht gegessen zu haben. Und dass man dafür gar nicht lange in der Küche stehen muss, beweisen zum Beispiel die Spaghetti in Zitronenöl nach einem Rezept aus der LECKER; eins meiner Lieblingsrezepte.

Spaghetti in Zitronenöl mit Schinkenchips

Für 2 Personen:

ca. 250g Spaghetti

1 Bio-Zitrone

1 Knoblauch-Zehe

ca. 50g Parmesan

4 Scheiben Bacon

5 EL gutes Olivenöl

einige Stiele frische Petersilie

Salz, Pfeffer, Zucker

Zur Vorbereitung die Zitrone heiß abwaschen, abtrocknen und dann die Schale abreiben. Die Zitrone auspressen. Den Knoblauch schälen und fein hacken. Den Parmesan reiben. Die Petersilie hacken. Dann einfach die Spaghetti wie gewohnt in Salzwasser kochen. (Ich habe seit kurzem Vollkorn-Spaghetti für mich entdeckt, auch sehr lecker!) Währenddessen den Bacon in kleine ca. 2cm lange Stücke schneiden und in einer beschichteten Pfanne ohne Öl knusprig braten. Dann den Bacon aus der Pfanne nehmen und zur Seite stellen.

In der gleichen Pfanne bei mittlerer Hitze das Olivenöl erhitzen und kurz den Knoblauch und die Zitronenschale anschwitzen. Mit dem Zitronensaft ablöschen. Mit einer Prise Zucker und Pfeffer würzen. 4-5 EL vom Nudelwasser in das Zitronenöl geben (kann man aber auch weglassen). Die Nudeln abgießen und unter das Zitronenöl mischen. Die Petersilie unterheben.

Die Nudeln mit Schinkenchips und Parmesan garniert servieren.

Guten Appetit! :)

Liebste Grüße!

Anni


Bloggertreffen in Enschede

Willkommens-Tafel und Tulpen in Milchkanne

Es ist schon ein paar Wochen her, da flatterte hier eine Einladung ins Haus. Maike und Jutta luden ein zur Kreativfieber-Party nach Enschede. Ich hab’ mich total gefreut!! – Und musste dann doch ein bisschen überlegen. Konnte ich kleiner Streber wirklich die 8-Stunden-Mathe-Vorlesung schwänzen um mir einfach so einen schönen Tag zu machen?

Was soll ich sagen? Ich konnte dann doch! Und es hat sich wirklich gelohnt! Ich hab’ mich schon früh auf den Weg gemacht und war erst spät wieder zurück, habe den Tag also voll ausgekostet. Schwer beladen mit Shopping-Einkäufen aus den schönen Niederlanden (warum gibt es dort eigentlich immer viel schönere Sachen als hier?) und bereichert durch Gespräche mit total netten Mädels, die ich vorher noch nicht kannte, endlich mal persönlich treffen konnte oder großartigerweise dort wiedersehen durfte. Es war so schön mit euch, liebe Nike, Nina, Leila, Nele, Gesa, Denise, Sabrina, AnniBritta und Mareike.

Und noch einmal herzlichen Dank an Jutta und Maike für die Einladung, den herzlichen Empfang und die Mühe, die ihr euch gemacht habt! Besser hätte der Tag nicht werden können! Und weil Bilder mehr als Tausend Worte sagen, lasse ich euch jetzt eine kleine Bilderflut da. :)

Alles Liebe!

Anni

Antikes Kaffeegeschirr

Bunte Küchenschürze

Küchenschrank aus dunklem Holz

Buffet mit Tortana, Gemüsespießen und Cupcakes

Buffet mit selbstgebackenem Brot, Gemüsespießen, Dips und Cupcakes

Staffelei im Wohnzimmer

Regal mit Vasen und Bechern

Selbstportrait mit Smartphone

Kater lugt skeptisch durch's Fenster

Tür mit Blätterdach

Haus mit Kirchturm im Hintergrund

Blick in ein Cafe

Käsestand

Dille & Kamille - neuer Lieblingsladen

Schaufenster in Enschede

Vor einem Cafe in Enschede


Wurzeln schlagen?

Bäume mit grünendem Blätterdach

“Wollen wir jetzt hier Wurzeln schlagen, oder was?” – Ein Ausdruck, der auf Stillstand hinweist. Nicht weiterkommen, auf der Stelle treten. – Dem gegenüber steht das Wachsen. Ein Streben nach oben, nach Höherem.

Bäume beherrschen beides in perfekter Symbiose. Für sie gibt es nicht Fortkommen oder Stillstand. Es gibt kein Entweder-Oder. Sie müssen sich nicht entscheiden. Denn “Wurzeln schlagen” bedeutet bei ihnen auch Wachstum – nur in eine andere Richtung.


Oster-Brunch

Habt ihr Lieben die Ostertage gut verbracht? Ich habe (wie im letzten Jahr auch schon) meine Familie zum Osterbrunch eingeladen und deshalb eigentlich die meiste Zeit mit Vorbereitungen verbracht. Was für mich persönlich zu einem richtig guten Frühstück dazu gehört, sollte natürlich auf den Tisch kommen und so hatte ich mir in den Wochen davor schon Notizen gemacht. Karfreitag habe ich dann konkrete Rezepte rausgesucht und eine Einkaufsliste geschrieben. Samstag wurden die Einkäufe erledigt, mit einem kurzen Abstecher zum Möbelschweden, um noch einen neuen (Klapp-)Tisch zu organisieren.

Frühstückstisch - Breakfast-Table

Selbstgebackene Brötchen - Schweizer Bürli

Getränke-Buffet mit Rhabarberschorle und Zitronen-Minz-Ingwer-Wasser

Gerollte Buttercroissants aus selbstgemachtem Blätterteig

Am Ostersonntag habe ich dann Rhabarbersirup eingekocht (nach einem Rezept von Juliane), nebenbei Frühstücksmuffins gebacken, die Wohnung geputzt, dann den Croissant-Teig für selbstgemachte Buttercroissants vorbereitet (nach einem Rezept von stepanini), noch schnell den Hefeteig für die Schweizer Bürli von Heike angerührt, war zum Rouladen-Essen bei meinen Eltern (mmmhhhh!!) und habe abends noch schnell den Tisch eingedeckt.

Am Ostermontag ging’s dann echt ganz früh aus den Federn, denn die Croissants brauchen gaaanz viel Liebe, Zuwendung und vor allem Zeit, bevor sie im Ofen verschwinden dürfen. Dann wurden noch die Brötchen gebacken, Obstsalat geschnibbelt, Tomate-Mozzarella mit etwas Öl und Balsamico angemacht, der Bacon kam in den Ofen und als die Gäste schon in der Tür standen wurde das Rührei in die Pfanne gehauen.

Selbstgebackenes Buttercroissant mit Marmelade

Frühstückstisch - Breakfast-Table

Es war ein Fest! Und wie immer viel zu viel zu futtern! :)

Sew long!

Anni


Ach näh!

Da hat ‘se doch tatsächlich die Uni-Sachen aus der Hand gelegt um sich seit ‘ner gefühlten Ewigkeit mal wieder hinter die Nähmaschine zu schwingen. Und? Kann ‘se noch! ;)

Große Stofftasche in sommerlichem Gelb

Als am Sonntag vor 2 Wochen so schönes Wetter war hatten wir ein kleines Treffen der Nordblogger-Mädels, an dem ich auch endlich mal wieder teilnehmen konnte. Und da kam dann die Inspiration gepaart mit der Motivation um die Ecke und hat mich gehörig in den Hintern getreten. War ja auch Zeit! Danke Mädels!

Stofftasche gefüllt mit Mathe-Ordner

Mein alter Stoffbüddel schrie nach einem halben Jahr Extremnutzung gaaanz laut nach einer Wäsche. Und als Ersatz entstand eine neue dem schon so schön sonnig anmutenden Wetter angepasste Tasche. Musste leider schon wieder direkt mit den Mathesachen befüllt werden. Aber es nützt ja nix!

Federmappe mit Stiften

Dazu passend noch eine kleine Federmappe! Die Sachen schleppe ich jetzt mit in die Uni und hab’ direkt mehr Motivation!

Sommerlich gemusterter Stoffbeutel

Das erste Semester ist übrigens erfolgreich beendet, kann ich ganz stolz berichten. :) Ohne große Pause ging’s dann direkt weiter ins zweite. Zack-boom-bäng!

Habt eine schöne Woche! Ich hoffe, sie wird so sonnig wie die Tasche! :)

Sew long!

Anni


Energiespeicher

Sonnenuntergang über weitem Feld und Scheune

In letzter Zeit, da klappt es viel zu selten. Aber ich brauche Pausen. Auszeiten. Um den Energiespeicher aufzufüllen. Manchmal muss ich raus. Um den Kopf frei zu kriegen. Über die Felder laufen und kilometerweit gucken können. Über mir der Himmel, der sich wie eine Kuppel spannt und unter mir der Boden, der mich erdet. Der meine Schritte abfedert und mir Widerstand bietet. Die frische Luft, die meine Lungen füllt. Die Schönheit der Natur.


Break of dawn

Morgendämmerung in der Nachbarschaft

Aufzustehen an einem Sonntagmorgen, wenn alles noch dunkel ist. Die Stille genießen. Sich mit einer Tasse Tee an’s Fenster setzen und zuschauen, wie die Welt aufwacht. Wie sich das Dunkel der Nacht langsam erhebt, Platz macht für etwas Dunkelgrau und Grüntöne, tiefes Dunkelblau dazwischen. Dann mischt sich ein wenig Violett ein. Die Töne werden langsam heller, nur das dunkle Blau bleibt und zieht sich in Streifen über den Himmel. Ein Schwarm Vögel fliegt vorbei und dann immer wieder ein paar Pärchen hinterher. Die ersten Menschen sind jetzt auch auf den Beinen. Machen sich auf den Weg um frische Backwaren zu erstehen. Der Tag erwacht.


A student’s life

Jump

Ein frohes neues Jahr, ihr Lieben! :)

Es ist still hier geworden, nicht wahr? Das liegt daran, dass mein Dezember ziemlich turbulent war: ich hatte viele Weihnachtsfeiern, habe mich mit Freunden getroffen, die ich sonst selten sehe, unser Christmas-Gospel-Konzert war wieder genauso schön wie die letzten Jahre und wie immer habe ich auf die letzte Minute noch Geschenke fertig gestellt und verpackt. Die Zeit zwischen den Feiertagen habe ich dann darauf verwendet Vorlesungsstoff nachzubereiten und mich schonmal langsam auf die Klausurenphase vorzubereiten, die jetzt vor der Tür steht. Keine Zeit um mal Luft zu holen, sich zurückzulehnen und das Jahr zu reflektieren… Im Abstand von jeweils 2 Wochen schreiben wir jetzt eine Klausur nach der anderen und dann ist das erste Semester auch schon rum. Die Zeit rennt!

Balance zwischen Sozialleben, guten Noten und ausreichend Schlaf ist mein Jahresvorsatz für 2014

Umso mehr habe ich mir darüber Gedanken gemacht, dass ich dieses Jahr eine ausreichende Balance brauche. Nicht zu viel für die Uni tun und darüber das Sozialleben vergessen, aber auch nicht zu viel schleifen lassen, weil man dann am Ende den Stress bekommt und unheimlich viel nachholen muss.

Zudem musste ich leider jetzt direkt am Anfang schon feststellen, dass viel Vorbereitung nicht immer viel hilft. Denn Aufsätze unterliegen nunmal einer sehr subjektiven Benotung und wer schlechte Noten verteilen will, der findet sicher auch Gründe um das zu rechtfertigen. Aber auch das ist wahrscheinlich eine Lehre, die man ziehen muss. Man kann sich drüber aufregen (ja, hab’ ich natürlich auch gemacht!), daran verzweifeln oder versuchen die Sache locker zu nehmen und einfach weiter zu machen. Ich probiere jetzt mal den Zen-Style und behaupte: Karma wird’s schon richten! :)

Ansonsten gefällt mir das Studium aber weiterhin gut. Vor allem, dass sich so viele Rückschlüsse auf das eigene Unternehmen ziehen lassen ist total interessant!

Leider führt das Ganze dazu, dass hier im Blog auf absehbare Zeit eher wenig los sein wird. Ich hoffe ihr versteht das!

Ich verspreche aber mir Mühe zu geben, euch ab und zu mit Updates zu füttern und ein bisschen auf dem Laufenden zu halten. Und wer möchte kann mir natürlich auch gerne auf Instragram folgen. Da gibt es ab und zu ein paar Eindrücke von dem was ich so treibe (falls mein Kopf nicht in den Büchern vergraben ist!). :)

Sew long!

Anni


Und am nächsten Morgen…

Sunrise

Hey, meine Lieben! Ich hab’ euch vermisst! :) Im letzten Beitrag hat mich die Frage beschäftigt, was ich zu Halloween anziehen soll und heute zünden wir schon die erste Adventskerze an. Die Zeit rast so dahin! Übermorgen ist quasi schon Weihnachten und dann ist das Jahr vorbei!

Gestern haben wir unsere erste Prüfungleistung für’s Studium erbringen müssen und den gesamten November haben wir in unserer Lerngruppe darauf verwendet uns dafür vorzubereiten. Und ihr kennt das ja bestimmt: die Tage im November sind ziemlich kurz und die meiste Zeit ist es grau draußen. Da blieb dann keine Zeit mehr für den Blog.

Tja und gerade zum Ende hin habe ich natürlich zwischendurch schonmal gedacht: “Warum genau wolltest du denn bitte FREIWILLIG nochmal so nebenbei studieren? War das wirklich gut überlegt?” Aber das ist vor Prüfungen ja meistens so, nicht wahr? Letztens habe ich irgendwo gelesen: “If the road is easy, you’re likely going the wrong way.” Das trifft es vielleicht ganz gut. Besser versuchen den Berg zu erklimmen und dann evtl. auch zu scheitern, als sein gesamtes Leben davor zu stehen und sich zu fragen wie wohl der Blick von oben so ist.

Sunrise over fields

Naja und jetzt wo die Prüfung hinter mir liegt, ist das Leben wieder schön und easy und sinnbildlich strahlt die Sonne nach einer grauen Woche wieder in den schönsten Farben!

Die Bilder sind übrigens an einem Samstag vor der Uni entstanden. Wofür das frühe Aufstehen am Wochenende nicht alles gut ist. ;)

Sunrise and seagulls over the water

Sunrise over the river

Jetzt geht es dann so langsam ans Vorlesungen nachbereiten, was wegen dem Lernen in letzter Zeit leider zu kurz gekommen ist. Und außerdem steht die wunderschöne Weihnachtszeit mit Kerzenschein, Kakao und Keksen vor der Tür. Das werde ich jetzt so richtig genießen! :)

Achso und dann wurde ich noch von lucandrob getagged. Ich bin da ja immer ein bisschen Spielverderber, weil ich schon damals keine Kettenbriefe mochte. Aber die Fragen beantworte ich sehr gerne. :)

1. Was ist dein Lieblingsparfüm?

Zur Zeit “JIL Sander Sun” und “JIL Sander Sport Woman”

2. Würdest du bauchfrei tragen?

Niemals nie! Ich finde auch nicht, dass es überhaupt jemanden gibt, der das tun sollte.

3. Was war dein verrücktester Spontankauf, den du nie getragen hast?

Hmmm… keine Ahnung! Ich hab’ es allerdings öfter mal, dass ich Hosen oder Schuhe im Laden okay finde, die mir zu Hause dann gar nicht mehr passen. Könnte der Grund dafür sein, dass ich wenig Hosen und Schuhe besitze. ;)

4. Dein Must-Have für Silvester 2013?

Leckeres Essen, Sekt und Wunderkerzen.

5. Dein aktuelles Lieblingslied?

Stolen Dance

6. High Heels oder Ballerinas?

Eher Ballerinas.

7. Würdest du graue Haare färben oder dazu stehen?

Darüber lasse ich mir heute noch keine grauen Haare wachsen. ;)

8. Welche Farbe hat dein Adventskranz oder deine Weihnachtsdeko?

Hier gibt’s kaum Weihnachtsdeko, aber grundsätzlich mag ich es eher schlicht. Der skandinavische Stil gefällt mir; Schwarz, Weiß, Holz und ein bisschen Grün.

9. Aktuelles Lieblingsrezept?

Hab’ durch das Studium kaum noch Zeit groß zu kochen. Kleiner Aufwand, große Wirkung: Pasta in Zitronenöl. Sehr lecker!

10. Ist der Nagellack Teil deines Outfits?

Zu ganz besonderen Anlässen, aber meistens vergesse ich sie rechtzeitig zu lackieren und dann ist’s eh zu spät.

So, meine Lieben! Ich wünsche euch einen guten Start in die Adventszeit und eine schöne Woche! :)

Sew long!

Anni


Patchwork

Huhu! Es ist Freitag, meine Lieben, und ich komme endlich mal wieder dazu einen Blogbeitrag zu schreiben. Die letzten Wochen vergingen wie im Flug. Ich bin dabei, Arbeit, Uni und diverse Freizeitaktivitäten unter einen Hut zu kriegen und merke, dass ich wohl doch öfter mal “Nein” sagen werden muss. Aber ich merke auch, dass das kein Weltuntergang ist. Weil “Nein” so eine feste, planbare Größe ist, mit der die Leute viel besser umgehen können als mit “vielleicht, mal sehen, ich melde mich”. Don’t be a maybe! ;)

Trotz allem musste aber die Babydecke als Geschenk für meinen Kollegen endlich fertig werden. Das war mal wieder so ein Projekt bei dem ich mir fest vorgenommen hatte, frühzeitig damit zu beginnen. Doch dann hatte ich irgendwie Hemmungen anzufangen. Weil ich überall gelesen hatte, dass man bei einer Patchworkarbeit sehr, sehr, sehr genau arbeiten muss. Ich dachte also: “Okay… dann musst du dir erstmal einen Rollschneider und eine Schneidematte besorgen.” Und hab’ das vor mir hergeschoben und vor mir hergeschoben.

Babydecke aus Patchwork-Quadraten mit Fleece-Unterseite

Rausgeholfen aus diesem Tief hat mir dann Lotta Jansdotter mit ihrer schwedischen Leichtigkeit. Die hatte in ihrem Buch eine große selbstgenähte Patchworkdecke aus Resten gezeigt und erklärt, ihr käme es nicht so auf Genauigkeit an. Das fand’ ich so toll und die Decke war so schön, dass ich dachte: “Ach, egal. Einfach machen!”

Also hab’ ich mir aus Pappe eine Schablone gebastelt, die Stoffe zugeschnitten und die Quadrate dann zu einem bunten Muster zusammengewürfelt. Einfach so, ohne großen Plan, wie es mir gefiel. Dann wurden jeweils 6 Quadrate in einer Reihe aneinander genäht und die entstandenen 6 Reihen wiederum miteinander verbunden. Jetzt war die Oberseite schonmal fertig.

Vernähte Patchwork-Quadrate, die an der Unterseite festgesteckt werden

Auf die Unterseite habe ich dann dicke Vlieseline aufgebügelt. Für die Rückseite habe ich eine Fleece-Decke (hier Polarvide von Ikea) zugeschnitten. Den Patchwork-Stoff habe ich dann (wie oben zu sehen) auf dem Fleece festgesteckt und diagonal über die Quadrate genäht, um die Oberseite mit der Unterseite zu verbinden. An den Seiten wurde der Fleece dann hochgeklappt, rundherum einmal festgenäht und die Reste abgeschnitten.

Fertige Patchwork-Babydecke

Die Ecken der Quadrate liegen jetzt teilweise nicht hundertprozentig aufeinander. Aber eigentlich macht das nichts. Und ich glaube, es fällt noch nichtmal auf. Stattdessen bin ich stolz wie Bolle und würde sie am liebsten behalten… Aber schenken ist auch schön! ;)

So, ich werde dann heute Abend mal wieder zur Uni spazieren. Und morgen haben wir ein großes Gospel-Konzert als Abschlussfeier zur CD-Aufnahme. Das wird garantiert großartig! Achja, und nächste Woche ist ja schon Halloween. Habt ihr zufällig ‘ne tolle, einfache, fixe Kostüm-Idee für mich? Bin ein bisschen einfallslos und Donnerstag ist schon die Party.

Ich wünsche euch auf jeden Fall ein wunderschönes Wochenende! Lasst es euch gut gehen! :)

Sew long!

Anni


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