Frage-Foto-Freitag #15/13

Steffi hat ja diese Woche spannende Dinge erlebt: einen Live-Auftritt im TV und ein eigener Dawanda-Shop mit hübschem Klebekonfetti als Wanddeko. Wahnsinn! Und trotzdem hat sie an unsere Freitags-Fragen gedacht.

Ich hab’ natürlich wieder brav geantwortet:

1) A wie aufregend?

Liebeskind Berlin Tasche, Stadtplan Berlin, Sonnenbrille

Eine Reise nach… Berlin! Und dort ganz viele Bloggerettes treffen. Spannend! :)

2) B wie besonders schön?

Selbstgenähte Hülle für Visitenkarten aus dunkelrotem Kunstleder

Mein neues, selbtgenähtes Visitenkarten-Etui nach einer Idee von luloveshandmade.

3) C wie chaotisch?

Zeitschriften auf dem Couchtisch

Die Ablageflächen sind zwar nicht blitzeblank aber ansonsten ist es hier zur Zeit ziemlich ordentlich. (Sagte sie und verschwieg den Blick in den Keller.) ;)

4) D wie deine große Liebe?

Bunt geblümtes Sommerkleid

Mein neues Sommerkleid. Es wartet schon sehnsüchtig auf den Urlaub!

5) E wie eine einfache Idee?

Vollgekritzelte Tagebücher

Mal wieder Tagebuch schreiben und alte Einträge lesen (weil das am meisten Spaß macht!). Dazu hat mich Stefanie diese Woche animiert.

Vielleicht verbringe ich also das Wochenende damit alte Tagebucheinträge zu lesen und in Erinnerungen zu schwelgen. Aber eigentlich wollte ich schonmal eine Packliste für Berlin schreiben, endlich die Fenster putzen (falls es nicht wieder regnet), mich um ein Geschenk für ein Geburtstags-Brunch am Sonntag kümmern und noch ein paar neue Pflanzen für den Balkon besorgen. Außerdem bin ich heute Abend zum Spargelessen bei Freunden eingeladen. Klingt nach einem ziemlich perfekten Wochenende oder? – Und schon wieder ein verlängertes. :)

Was habt ihr denn Schönes vor? Ich wünsche euch jedenfalls grandioses Wetter und eine tolle Zeit!

Sew long!

Anni

 


DIY: Schneller Briefumschlag

Guten Morgen, ihr Lieben! Ich wollte mich erstmal bei euch für die lieben Worte und das Daumen drücken bedanken. Allerdings hat das leider nix genützt. Ich hab’s wohl doch verhext. Und deshalb reden wir jetzt einfach gar nicht weiter drüber.

Stattdessen möchte ich euch heute zeigen womit ich mir gestern an diesem verregneten Sonntagnachmittag die Zeit vertrieben habe. Für die Karte zum Muttertagsgeschenk brauchte ich nämlich noch einen hübschen Briefumschlag. Und da die Dinger so fix selbst gemacht sind, dachte ich mir, dass ich euch mal schnell zeige wie das geht.

Material zum Basteln der Briefumschläge

Ihr braucht einen bereits vorhandenen Briefumschlag als Vorlage, Schere, Bleistift und Kleber oder Masking-Tape, sowie hübsches Papier in der Größe des Umschlages.

Dann löst ihr bei dem Briefumschlag vorsichtig die Klebekanten (am besten über Wasserdampf) und faltet ihn auseinander.

Den Briefumschlag auf das bunte Papier legen und abpausen

Nun wird der Briefumschlag auf das bunte Papier gelegt und ihr fahrt mit dem Bleistift die Kanten nach. Dann schneidet ihr mit der Schere an den Strichen entlang.

Fertig ausgeschnittener Briefumschlag mit Masking-Tape verklebt

Jetzt müsst ihr den Briefumschlag nur noch zusammenfalten und die Kanten mit dem Kleber oder Tape verbinden. Fertig!

4 unterschiedliche bunte Briefumschläge

Und weil das so schön einfach geht und so hübsch aussieht, habe ich gleich ein paar Umschläge mehr gebastelt. Die kann man schließlich immer mal gebrauchen.

Verpacktes Geschenk mit hübschem, buntem Briefumschlag

Habt einen guten Start in die Woche!

[Diesmal wieder 5 Tage arbeiten. Total ungewohnt irgendwie! ;) ]

Sew long!

Anni


Frage-Foto-Freitag #14/13

Hallihallo an diesem Freitag, mitten im langen Wochenende! Hattet ihr einen schönen Feiertag gestern und vielleicht sogar heute auch noch frei, so wie ich? Mein Feiertag begann gestern eigentlich sehr schön, aber dann lief diese eine Sache so ganz anders als ich sie geplant hatte und plötzlich hatte ich ganz schön schlechte Laune. Eigentlich total grundlos. Ich kann ja nicht erwarten, dass immer alles so läuft, wie ich das gerne hätte. Und wenn man auf den Überraschungseffekt setzt und sich nicht abspricht, dann muss man auch damit rechnen, dass am Ende gar keiner da ist um die Überraschung entgegen zu nehmen… Doof war das aber trotzdem!

Aufgemuntert habe ich mich dann damit, dass ich endlich meine selbstgemalten Social-Media-Buttons hochgeladen und in den Blog eingebunden habe. Das wollte ich schon seit Ewigkeiten machen und hatte immer etwas Angst, dass ich das nicht hinbekomme. War aber gar nicht so schwer! Wie findet ihr sie? Ich überlege, ob ich das Ganze vielleicht noch ein bisschen verkleinern sollte, aber für’s Erste gefällt’s mir ganz gut.

So, und damit kommen wir dann auch zur allwöchentlichen Freitagsrunde. Steffi hat diesmal ein paar schöne Fragen gestellt!

1) Schönes Gefühl?

Migräne-Tabletten, Zitrone

Ich trau mich fast nicht es zu sagen, aus Angst es zu verhexen. Aber ich hatte seit 2 1/2 Wochen keine Migräne mehr. Das ist für mich ‘ne Ewigkeit! (Klopf auf Holz!)

2) Schöne Idee?

Alnatura Coco-Drink Saftpäckchen

Öfter mal was Neues ausprobieren. Diese Woche z.B. Kokoswasser. Sooo lecker!

3) Schöne Kombination?

Mediterraner Kartoffelsalat mit Oliven, Tomaten, Frühlingszwiebeln und Kapern

Mediterraner Kartoffelsalat mit frischem Zitronen-Oliven-Öl-Dressing. Immer wieder lecker!

4) Schön einfach?

Bilderrahmen und Wimpelkette an der Wand

Ein bisschen ausgeschnittene Werbung in Bilderrahmen packen für eine neue Wand-Deko.

5) Einfach schön?

Kräuter in Metallwanne

Kräuter in der Wanne.

Und damit verabschiede ich mich jetzt ins Wochenende! Heute liegt noch ein lang ersehnter Friseurbesuch an (der Pony hängt mir schon wie eine Gardine vor’m Gesicht) und vielleicht bekomme ich es dann ja auch irgendwann mal hin ein neues Profilfoto zu schießen. :)

Habt eine sonnige Zeit!

Sew long!

Anni


Fixes DIY für zwischendurch: Porzellanmalerei

Buch mit Inspiration, Porzellanmaler, weiße Schüssel

Heute habe ich ein ganz schnelles DIY für euch. Quick and easy. Porzellan haben wir ja bereits beim Nordblogger-Treffen bemalt und ich war richtig begeistert davon, wie schnell das mit diesen Porzellanstiften geht. Alles was ihr braucht, ist das zu bemalende Porzellan (in meinem Fall eine weiße Schale), den Porzellanstift (gibt es in jedem Bastelladen), eine ruhige Hand und evtl. noch etwas Inspiration.

Dann legt ihr los. Und wenn ihr euch (wie ich in diesem Fall) für ein recht einfaches Muster entscheidet, seid ihr innerhalb weniger Minuten auch schon fertig. Das Stück wird jetzt nur noch zum Trocknen weggestellt. Kein Einbrennen im Backofen erforderlich! Super, oder?

Selbstbemalte Schüssel mit Bonbons

Das Stück eignet sich gut als Blickfang auf dem Couchtisch, befüllt mit den Lieblingsbonbons.

Bemalte Schüssel als Sammler für Kabel

Oder als Sammler für den lästigen Kabelkram.

Natürlich könnt ihr auch morgens euer Müsli daraus futtern oder es als Schlüssel-Sammler auf dem Schuhschrank nutzen. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt!

Ganz toll eignet sich selbstbemaltes Porzellan auch als Geburtstagsgeschenk. Oder für den anstehenden Mutter- oder Vatertag? Sind ja beide diese Woche!

Aber Achtung! Wartet lieber ein bisschen länger als die angegebenen 3 Tage bis ihr das gute Stück in die Spülmaschine stellt. Sonst sehen die hübschen Schalen…

Selbstbemalte Müslischalen mit Wimpelketten

…nach dem Spülgang weit weniger schön aus.

Selbstbemalte Schalen mit durch Spülgang zerstörten Wimpelketten

Ich würde der Farbe also lieber etwas länger Zeit zum Trocknen geben und empfehle so 6-7 Tage zu warten. Und wer ganz sicher gehen will, der spült am besten per Hand.

Also: Viel Spaß beim Selbermachen und einen fantastischen Dienstag! :)

Sew long!

Anni

 


Good-Morning-Muffins

Guten Morgen an diesem sonnigen Montag der zweiten Mai-Woche! Ich habe 5 freie Tage hinter mir und bin nun total motiviert mich wieder in die Arbeit zu stürzen. Aber nur  bis Donnerstag, denn dann ist ja schon wieder Feiertag! Und wisst ihr wofür Feiertage sich besonders eignen? Für ein besonderes Frühstück.

Muffins auf dem Frühstücksteller zu einer Tasse Tee

Ich hab’ letzte Woche diese unglaublich saftigen, leckeren Guten-Morgen-Muffins gebacken. Vielleicht wollt ihr das ja auch mal probieren? Geht ganz fix!

Guten-Morgen-Muffins aus dem Buch “delicious days” von Nicole Stich (leicht abgewandelt)

Rezept für 12 Stück 

80g gemahlene Mandeln

175g Mehl

2 TL Backpulver

1 Prise Salz

1 Prise Zimt

200g Möhren

1 kleiner Apfel

2 Eier (Größe L)

150g brauner Rohrzucker

100g Rapsöl

Den Backofen auf 180°C (Umluft 160°C) vorheizen. Die Möhren waschen, schälen und fein reiben, Den Apfel vierteln, entkernen, schälen und fein stifteln.

Mehl, Backpulver, Salz und Zimt in einer Schüssel vermischen.

Eier, Rohrzucker und Öl mit dem Mixer 2-3 Minuten schaumig schlagen, dann gemahlene Mandeln, geriebene Möhren (inkl. Saft) und den Apfel unterrühren. Zum Schluss die Mehlmischung dazugeben. Jetzt nur so lange weiterrühren, bis alle Zutaten eben vermengt sind.

Ein Muffinblech mit Papierförmchen auslegen und den Teig bis knapp unter den Rand einfüllen. Dann 30-35 Minuten auf der mittleren Schiene backen. Aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen. Lauwarm oder kalt genießen.

Muffins im Brotkörbchen

Die Dinger sind richtig lecker und sogar 2 Tage später noch richtig saftig! Wer möchte kann sie also auch als Zweitfrühstück zur Arbeit mitnehmen… falls sie dann nicht schon aufgefuttert sind. ;)

Lasst es euch schmecken!

Sew long!

Anni


Frage-Foto-Freitag #13/13

1.) Dein Bild der Woche?

Gemüse, Obst und Kräuter

Ich versuche gerade für mich Gleichnisse, wie z.B. Sofa-Abend = Chips, kleine Auszeit = Schokolade, zu vertreiben, indem ich mir hübsche, appetitanregende Bilder von Obst und Gemüse anschaue. Bisher funktioniert’s. Mal sehen wie lange. ;)

2.) Was wirst du heute nicht machen?

Füße hochgelegt auf Sofa

Füße hoch. Erst heute Abend im Zug auf dem Rückweg aus Hamburg.

3.) Was hat dich diese Woche überrascht?

Ein Blick aus dem sonnigen Fenster

Meine Sonnenallergie. Jedes Jahr auf’s Neue. Über den langen Winter vergesse ich sie komplett und wenn die Haut dann plötzlich ungewöhnlich viel der Sonne ausgesetzt wird: PENG! Hautausschlag und sogar ‘ne dicke Lippe. Also zwischendurch lieber nochmal ‘n bisschen drin bleiben.

4.) Wofür hattest du viel zu wenig Zeit?

Teetasse Orla Kiely mit Teebeutel LOV

Ich hatte ganz viel Zeit, aber irgendwie hab’ ich die vertrödelt.

5.) Mit wem oder was hast du schönerweise viel Zeit verbracht?

Jede Menge Lesestoff auf dem Couchtisch

Mit Lesen. :)

Alle Infos zum Frage-Foto-Freitag und jegliche Teilnehmer findet ihr wie immer bei Steffi.

Ich mach’ mich dann mal auf den Weg nach Hamburg. Im Gepäck: was zu lesen, 1 Apfel, 1 Wasserflasche und leckere, selbstgebackene Muffins (Rezept nächste Woche hier auf dem Blog).

Ich wünsche euch ein großartiges Wochenende! :)

Sew long!

Anni


Dienstags-Dinner – Hackfleischpizza

Heute gibt’s hier wieder ein Blitzrezept mit Tortillafladen. Die sollte man echt immer im Vorratsschrank haben, weil man sie ganz fix zubereiten und mit den unterschiedlichsten Zutaten belegen kann.

Tortilla mit Hack, Ajvar, Romana und Joghurt

Diesmal habe ich mich wieder an einem Rezept von lecker.de orientiert.

Für 2 Pizzen brauchst du:

- 2 Tortillafladen

- ca. 150g Hackfleisch

- 1 Knoblauchzehe

- ca. 1/4 Glas Ajvar (Paprikamus, erhältlich beim Türken oder im gut sortierten Supermarkt)

- 1 kleiner Kopf Romana-Salat

- 1/2 Zwiebel

- 150g Sahne-Joghurt (oder griechischen Joghurt)

Den Backofen auf 200°C (Umluft 180°C) vorheizen. Die Knoblauchzehe schälen und klein hacken. Etwas Öl in einem Topf erhitzen, das Hackfleisch hinzugeben und krümelig braten. Zum Schluss den Knoblauch dazugeben und etwas mitziehen lassen. Dann die Ajvarmasse einrühren.

Je einen Tortillafladen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben und die Hackmasse auf beiden Tortillas verteilen. Für 5 Minuten im Ofen backen.

Währenddessen den Romana-Salat in Streifen schneiden, waschen und schleudern. Die Zwiebel in Streifen schneiden. Den Joghurt mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Pizza aus dem Ofen holen, den Romana-Salat und die Zwiebeln darauf verteilen und mit dem Joghurt garnieren.

Guten Appetit! :)

Sew long!

Anni


Keine halben Sachen – Hobbyraum

Stoffregal im aufgeräumten Nähzimmer

Hach, Leute, ich hatte echt ein total relaxtes Wochenende. Habe ein bisschen die Seele baumeln lassen, auf dem Sofa rumgeschlumpft und ganz viele Folgen “Homeland” geguckt. Und das Beste ist: der heutige Montag fühlt sich mehr wie ein Donnerstag an, denn ich muss diese Woche nur 2 Tage arbeiten! :) Aber die freie Zeit brauche ich auch, denn ich muss noch Geschenke für Muttertag, Vatertag und ein paar Geburtstage, die hier anstehen, besorgen. Und ich hab’ noch keine Ideen!

Aber egal, eigentlich wollte ich euch etwas ganz anderes erzählen. Wie ihr oben sehen könnt, habe ich nämlich endlich meinen Hobbyraum fertig und möchte deshalb die versprochenen Bilder nachreichen. Ich hatte mich hier ja schonmal getraut euch einen kleinen Einblick in die große Unordnung zu geben, die dort vorher herrschte. Heute kriegt ihr nochmal die volle Dröhnung, vollkommen ungeschönt und in Farbe. ACHTUNG, empfindliche Seelen, bitte jetzt weggucken!

Die große Unordnung vorher (Regal im Hobbyraum)

Es könnte auch den Titel “Abandoned Place” tragen.

So sah es also vorher aus. Das Regal war ein ziemliches Steh-im-Weg. Eigentlich sehr hübsch, in meiner ersten Wohnung als TV-Regal genutzt, wurde es nach meinem Umzug (wie fast alle Möbel aus der 1. Wohnung) erstmal in diesem Zimmer abgestellt. Und dann zogen die Jahre ins Land, der Krempel wurde unpraktikabel auf jeder möglichen Ablagefläche abgestellt und gestapelt und der Raum einfach möglichst selten betreten. (Damals lag auch noch ein rostroter Teppich vom Vormieter in diesem Raum. Scheußlich!!)

Ich hatte das Regal auch schonmal auf ebay eingestellt, aber es wurde letztlich nie abgeholt. Als es jetzt eine Möglichkeit gab, das Möbelstück für einen guten Zweck zu spenden, war das natürlich die Gelegenheit. Dort haben schon mehrere Leute das Teil bewundert und Interesse bekundet. Aber ich war einfach nur froh das Regal los zu sein, weil es für mich keinen Nutzen mehr hatte.

Aufgeräumte Schreibtisch-Ecke im Hobbyraum mit IKEA-Borgsjö-Regal

Ich habe mir also ein neues Regal besorgt, dass den Anforderungen an diesem Ort besser gerecht wird. Krempel wurde aus- und umsortiert und plötzlich hatte ich sogar den Elan meinen Schreibtisch aufzuräumen. Eigentlich ja ein total schöner Platz, dort unter dem Dachfenster, aber vorher habe ich ihn nie genutzt.

Aufgeräumte IKEA-Billy-Regale

Auch die andere Zimmerseite ist mit Regalen bestückt, die im Januar gründlich aufgeräumt und sortiert wurden.

Jetzt ist es schön in meinem Arbeitszimmer. Aufgeräumt, ordentlich und hell. Und plötzlich bin ich viel öfter dort, sitze an meinem Schreibtisch in der Sonne und freue mich über diesen schönen Raum.

Und ich kann William Morrison nur zustimmen, der einmal gesagt hat: “Have nothing in your house that you do not know to be useful, or believe to be beautiful”.

Habt eine schöne Woche! :)

Sew long!

Anni


Frage-Foto-Freitag #12/13

Uuuaaaah! Endlich Freitag!! – Zwischendurch hatte ich das Gefühl diese Woche würde nie zu Ende gehen! Es gibt ja so Wochen, die ziehen sich wie Kaugummi und man fiebert eigentlich nur dem Wochenende entgegen. Diese gehörte definitiv dazu! Außerdem war ich irgendwie dauer-müde. Vom Winterschlaf direkt in die Frühjahrsmüdigkeit eingetaucht. Daher auch meine Antwort bei Frage Nummer 2. - Welche Frage, denkst du? Na, wie üblich werden hier doch freitags Steffi’s Fragen beantwortet.

Bereit? Los geht’s:

1.) Woran hattest du diese Woche Spaß?

Yoga-Matte

Nach 2 Wochen Aussetzen endlich mal wieder Yoga. (Spaß, aber auch ganz schön Muskelkater!)

2.) Was geht am Wochenende?

"It's okay to be lazy sometimes"

 

3.) Der Hit?

Porzellan-Türknäufe

Neue Türknäufe. Hübsch und praktisch, so liebe ich das! :)

4.) In Planung?

Moodboard Holiday

Der Sommer-Urlaub.

5.) Und sonst so?

"Live & Love, Scatter Joy, Enjoy"

Dem ist jetzt nicht mehr viel hinzuzufügen, oder?

Happy Weekend everyone!! :)

Sew long!

Anni


Lese-Ecke: “Der Mondscheingarten”

Heute möchte ich euch endlich mal wieder ein Buch vorstellen, dass ich sehr gerne gelesen habe, auch wenn es nicht perfekt war:

"Der Mondscheingarten" von Corina Bomann

In ihrem Antiquitätengeschäft in Berlin bekommt Lilly Kaiser eines Tages Besuch von einem älteren Herrn, der mit einem Geigenkasten das Geschäft betritt. Lilly geht davon aus, dass der Mann ihr die Geige zum Verkauf anbieten möchte. Doch dieser behauptet, dass sie die rechtmäßige Besitzerin sei und verschwindet dann so schnell wie er gekommen ist. Jetzt hat Lilly also eine Geige mit einer geschnitzten Rose auf dem Rücken und weiß nicht so recht was sie damit anfangen soll.
Nach einem Telefonat mit ihrer besten Freundin Ellen beschließen die beiden, dass Lilly unbedingt die Geige einpacken und zu Ellen nach London reisen sollte um gemeinsam die Hintergründe zu ermitteln.
So beginnt für die Antiquitätenhändlerin eine Reise, die sie in die Vergangenheit führen und einige ungeahnte Geheimnisse zu Tage fördern wird.

Im zweiten Handlungsstrang entführt uns die Autorin nach Sumatra in die Welt um 1900, als die berühmte Geigerin Rose Gallway gerade einen Zwischenstopp in ihrem Heimatort macht. Und gerade wegen dieser Geschichte finde ich das Buch so lesenswert! Hier wird die Spannung aufgebaut, hier ist man mitten im Geschehen: was passiert mit Rose und was hat das Ganze mit der im Prolog erwähnten Helen Carter zu tun? Wir werden in die Verhältnisse zur Kolonialzeit eingeführt und erfahren nebenbei noch ein bisschen geschichtliches Hintergrundwissen.

Überhaupt scheinen mich Liebesgeschichten, die in den Tropen spielen, zu beeindrucken. Vielleicht, weil es dort immer warm ist und hier in letzter Zeit so selten? Guckt euch mal “Das Orchideenhaus“, “Die Bucht des grünen Mondes” oder “Der Duft des Mangobaums” an. Vielleicht ist das auch was für euch?

Viel Spaß beim Lesen jedenfalls! (Eventuell ja am Wochenende in der Sonne auf dem Balkon…) :)

Sew long!

Anni


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